Weniger Geld

Mit 63 in Rente wird teurer: Welche Abschläge in Kauf genommen werden müssen

  • Lisa Klein
    VonLisa Klein
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Das Renteneintrittsalter in Deutschland wird schrittweise angehoben – das hat auch Auswirkungen auf die Abschläge, die für eine Frührente mit 63 Jahren fällig werden. Früher in Rente gehen wird teurer.

Im Jahr 2007 hat es eine Rentenreform gegeben – das reguläre Renteneintrittsalter wird schrittweise auf 67 Jahre angehoben und richtet sich dabei nach dem Geburtsjahr. Wer das reguläre Renteneintrittsalter noch nicht erreicht hat, aber dennoch in den Ruhestand gehen möchte, muss Abschläge in Kauf nehmen.

Frührente mit 63 Jahren: So hoch sind die Abzüge pro Monat

Der frühestmögliche Renteneintritt ist generell mit 63 Jahren möglich. „Wer mindestens 35 Jahre in der gesetzlichen Rentenversicherung versichert war, kann ab einem Alter von 63 Jahren die Altersrente für langjährig Versicherte in Anspruch nehmen“, erklärt die Deutsche Rentenversicherung (DRV).

Pro Monat, der vor Erreichen der Altersgrenze in Rente gegangen wird, gibt es einen Abzug von 0,3 Prozent. Diese Abzüge gelten bis zum Ende des Lebens, also auch nachdem Frühruheständler ihr eigentliches Renteneintrittsalter erreicht haben.

2025 mit 63 Jahren in Rente: So hoch sind die Abschläge

„Da das reguläre Rentenalter bis 2031 schrittweise auf 67 Jahre steigt, steigt auch der Abschlag bei frühestmöglicher Inanspruchnahme dieser Rente“, erklärt die DRV. Und weiter: „Für Versicherte des Jahrgangs 1962, die 2025 ein Alter von 63 Jahren erreichen, liegt das reguläre Rentenalter bei 66 Jahren und 8 Monaten; bei einem frühestmöglichen Rentenbeginn mit 63 Jahren beträgt der Abschlag somit 13,2 Prozent.“

Eine abschlagsfreie Rente wäre je nach Geburtsmonat erst 2028 oder 2029 möglich. Wer bereits 2025 mit 63 Jahren in Rente gehen möchte, zahlt Abschläge für insgesamt drei Jahre und acht Monate. Da für jeden Monat 0,3 Prozent von der Rente abgezogen werden, ergibt sich für die 44 Monate ein Abschlag von 13,2 Prozent.

Mit 63 Jahren in Rente: So steigen die Abschläge für die Jahrgänge

echo24.de hat eine Übersicht erstellt, wie hoch die Abschläge für die Jahrgänge 1959 bis 1964 sind, wenn sie mit 63 Jahre in Rente gehen wollen. Der Abschlag steigt für die Jahrgänge, die zu ihrem 63 Geburtstag in die Rente gehen wollen, wie folgt:

Jahrgang RegelaltersgrenzeAbschlag bei einem Renteneintritt mit 63 Jahren
196166 Jahre, 6 Monate12,6 Prozent
196266 Jahre und 8 Monate13,2 Prozent
196366 Jahre und 10 Monate13,8 Prozent
1964 Jahre und älter67 Jahre14,4 Prozent

Doch wie viel weniger Geld bedeuten die Abschläge am Ende für Rentner? echo24.de gibt einen Überblick, wie sich die Abschläge auf die Rente auswirken.

Rubriklistenbild: © IMAGO / Bihlmayerfotografie

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