Höhere Produktionskosten

Preisexplosion zu Weihnachten und Silvester: Sekt wird teurer

  • Lisa Klein
    VonLisa Klein
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Anstoßen soll teurer werden: Einige Hersteller planen, die Preise für Sekt in Deutschland anzuheben – andere haben es bereits getan.

Weihnachten und Silvester stehen vor der Tür. Nicht nur während den Festen, sondern auch in der Vorweihnachtszeit, wird gerne schon mit Freunden, der Familie oder den Kollegen angestoßen – auf die Adventszeit, die vergangenen zwölf Monate und alles, was im neuen Jahr kommt. Und was eignet sich da besser, als die Korken knallen zu lassen? Doch es gibt schlechte Nachrichten: Nicht nur die Preise für Obst und Gemüse steigen – auch Sekt soll teurer werden.

Sekt wird teurer: Preise steigen um bis zu einem Euro pro Flasche

Wie die „Lebensmittelzeitung“ schreibt, haben die Kosten für Grundwein bereits angezogen und sollen auch noch weiter steigen. „Die nächsten Preiserhöhungen für Sekt kündigen sich an, noch bevor die vorigen auf dem Markt richtig umgesetzt sind“, heißt es.

Der Grund dafür seien schlechte Ernten und geringe Vorräte in Spanien. Dazu kommen höhere Transportkosten. Auch für die bekannte Marke Rotkäppchen-Mumm sei die Situation laut „Lebensmittelzeitung“ „in vielen Dimensionen herausfordernd“. Andere Deutsche Sekthersteller blicken ebenfalls besorgt auf die Versorgungslage.

Für den Verbraucher werden die Preise pro Flasche steigen – einige Marken planen Erhöhungen um 20 Cent, andere haben bereits um bis zu einem Euro erhöht. Doch verzichten muss so schnell wohl niemand, der sich auch mit „Discounter-Ware“ zufriedengibt – günstige Sekt-Sorten soll es auch weiterhin vor allem zum Aktionspreis noch für unter drei Euro geben.

Änderungen bei Wein und Sekt ab Dezember

Übrigens: Ab 8. Dezember gibt es auch eine Änderung rund um Sekt- und Weinflaschen. Dann muss der Brennwert auf dem Flaschen-Etikett von Sekt und Wein auftauchen. Nährwerte und Zutaten auf dem Flaschen-Etikett müssen für Verbraucherinnen und Verbraucher auch einsehbar sein – entweder auch auf dem Etikett oder elektronisch abrufbar, etwa mittels QR-Code.

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