Kolumne vom Meteorologen Dominik Jung
Heftiger Wetterwechsel: Nach Frost drohen Tropennächte und Hitze bis 37 Grad
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Nach einem kühlen Pfingstwochenende startet der Sommer 2025 mit Hitze, Tropennächten und Unwettern. Eine Wetter-Kolumne von Dominik Jung.
München – Deutschland steht in der Woche nach Pfingsten ein außergewöhnlicher Wetterumschwung bevor. Nach einem kühlen, herbstlich anmutenden Pfingstwochenende mit Höchstwerten um 18 Grad und regionalem Bodenfrost, rauschen die Temperaturen ab Dienstag (10. Juni) in die Höhe.
Wetter-Prognose für Deutschland: Heftiger Wetterumschwung nach Pfingsten
„Was wir da sehen, ist ein ziemlich krasser Umschwung innerhalb weniger Tage“, warnt Wetterexpertin Kathy Schrey vom Wetterdienst wetter.net. Bereits am Mittwoch (11. Juni) erreichen die Höchstwerte im Südwesten bis zu 29 Grad, im Osten liegen sie noch bei milderen 20 bis 24 Grad. Der große Temperaturanstieg setzt dann am Donnerstag ein – und leitet die erste Hitzewelle des Jahres 2025 ein.
Erste Hitzewelle 2025: Tropennächte und bis zu 37 Grad
Ab Donnerstag (12. Juni) bis voraussichtlich Sonntag (15. Juni) wird es hochsommerlich heiß, mit Tageswerten teils deutlich über 30 Grad. Laut dem US-Wettermodell GFS sind regional sogar Höchsttemperaturen von 35 bis 37 Grad möglich – besonders in Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und dem Rhein-Main-Gebiet.
Dazu drohen Tropennächte, in denen die Temperaturen auch nachts nicht unter 20 Grad sinken – ein starker Kontrast zur bodennahen Kälte noch zu Beginn der Woche. Diese Hitze kann vor allem für wetterfühlige Menschen und vulnerable Gruppen gesundheitlich belastend sein.
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Unwetter-Risiko steigt: Schwülwarme Luft ideal für kräftige Gewitterzellen
Neben der Hitze kündigt sich auch eine erhöhte Unwettergefahr an. Die einströmende schwülwarme Luft ist ideal für die Bildung kräftiger Gewitterzellen, besonders am Freitag, Samstag und Sonntag.
Dabei drohen Starkregen, großer Hagel und Sturmböen – lokal besteht die Gefahr von Überflutungen, insbesondere in städtischen Gebieten mit versiegelten Flächen. Die Kombination aus Sommerhitze, Tropennächten und schweren Gewittern sorgt für eines der extremsten Wetterbilder des bisherigen Jahres. Wer Reisen plant oder Veranstaltungen im Freien besuchen will, sollte kurzfristige Wetterwarnungen verfolgen – und auf plötzliche Entwicklungen vorbereitet sein.
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