Kolumne von Dominik Jung

Brisante August-Prognose: Extremhitze kommt zurück – und steuert auch auf Deutschland zu

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Wettermodelle zeigen ein Sommer-Revival: Hochdruck, Hitze und Sonne könnten Anfang August zurückkehren und länger bleiben. Eine Wetter-Kolumne von Dominik Jung.

Hamm – In den vergangenen Tagen zeigten sich erste Hinweise, nun verdichten sich die Wetter-Signale: Deutschland könnte Anfang August in den Einflussbereich einer deutlich stabileren Wetterlage geraten. Die beiden führenden Wettermodelle, ECMWF (Europa) und GFS (USA), berechnen für den Zeitraum um den 7. bis 8. August steigende Temperaturen und eine mögliche Umstellung der Großwetterlage.

Besonders auffällig ist dabei ein sich aufbauender Hochdruckeinfluss über Mitteleuropa, gespeist durch Warmluftzufuhr aus Südwesteuropa. Das lässt auf mehr als nur ein kurzes Zwischenhoch hoffen. Noch ist nicht sicher, ob ein beständiges Hochdruckgebiet entsteht – aber die Wahrscheinlichkeit für eine sonnige, warme Phase nimmt spürbar zu.

Wird es zum 2. Augustwochenende deutlich wärmer und sonniger? Im Westen Deutschlands sind mehr als 30 Grad möglich. Es bleibt spannend.

Wetter: Hitze in Frankreich – Sommerwärme in Deutschland

Besonders brisant: Über Frankreich kündigt sich zum zweiten Augustwochenende eine massive Hitzewelle an. Modellläufe deuten auf Höchstwerte von über 40 Grad, punktuell sogar deutlich darüber. Diese Gluthitze könnte auch Deutschland streifen, insbesondere den Südwesten.

In Deutschland wären nach aktuellem Stand Spitzenwerte von bis zu 34 Grad möglich. Aber auch im übrigen Land zeichnen sich vielerorts Temperaturen um 30 Grad ab – begleitet von vergleichsweise trockener Luft und längeren sonnigen Phasen. Das wäre ein deutlicher Kontrast zum bisherigen Verlauf des Sommers, der bislang häufig von wechselhafter, kühler und oft wolkenreicher Witterung geprägt war. Einige Urlaubsorte sollte man derzeit dringend meiden.

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Nur ein kurzes Strohfeuer oder echtes Sommer-Comeback?

Natürlich bleibt eine gewisse Unsicherheit. Wettermodelle sind keine Garantien, sondern zeigen nur Wahrscheinlichkeiten. Doch der aktuelle Trend ist klar: Sowohl das europäische als auch das amerikanische Modell sehen eine sommerliche Phase, die nicht nach wenigen Tagen endet, sondern sich bis mindestens zur Monatsmitte halten könnte. In der Meteorologie ist das durchaus bemerkenswert – denn häufig endet Hitze hierzulande schneller als sie kam. Ob es tatsächlich der lang ersehnte Umschwung wird oder nur ein kurzes Aufflackern, ist offen. Doch die Chancen stehen besser denn je, dass sich der Sommer 2025 noch nicht geschlagen gibt – vielleicht kommt sogar noch ein echtes Highlight.

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