Kolumne vom Meteorologen Dominik Jung
Erst die Hitze, dann das Unwetter: Schwere Gewitter und Großhagel drohen – ein Tag im Fokus
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Kurze Hitze, schwüle Luft und Unwetter mit Starkregen und Hagel: Der Sommer 2025 bleibt unbeständig und gefährlich. Eine Wetter-Kolumne von Dominik Jung.
Hamm – „Von einer stabilen Hitzewelle kann keine Rede sein“, warnt Meteorologe Johannes Graf vom Wetterdienst wetter.net. Statt Urlaubsfeeling drohen am Wochenende schwere Gewitter, Starkregen, Sturmböen und Großhagel – vor allem am Sonntag (15. Juni). Die Temperaturen steigen zuvor auf bis zu 36 Grad, besonders im Westen Deutschlands. Doch die Hitze bringt kaum Erleichterung, denn sie geht mit hoher Luftfeuchtigkeit einher.
Diese schwüle Luft belastet Kreislauf und Wohlbefinden und begünstigt gleichzeitig das Entstehen gefährlicher Unwetterlagen. Eine klassische Schwergewitterlage kündigt sich an, bei der binnen kurzer Zeit teils extreme Regenmengen fallen können – inklusive Blitzschlaggefahr und regionalen Überflutungen.
Wetter in Deutschland: Kurzzeitige Hitze mit Tücken droht
Während manche Regionen wie Nordrhein-Westfalen oder Rheinland-Pfalz am Samstag (14. Juni) Hitzetage mit über 30 Grad erleben, bleibt der Sommer insgesamt unbeständig. Nur zwei bis drei Tage mit Höchstwerten von 35 bis 36 Grad stehen bevor, danach folgen bereits neue Tiefdruckgebiete mit kühlerer Luft.
Die Wetterlage ist typisch für eine instabile Südlage, bei der Warmluft aus dem Mittelmeerraum auf kühlere Luftmassen trifft – ein idealer Nährboden für heftige Gewitterzellen. Am Sonntag (15. Juni) ziehen die Unwetter von Westen nach Osten durch, begleitet von orkanartigen Böen, Hagel und Starkregen. In kurzer Zeit können lokal über 50 Liter Regen pro Quadratmeter fallen – ein Risiko für vollgelaufene Keller und Verkehrsbehinderungen.
Deutschland-Wetter: Sommerhoch bleibt aus – wechselhaft geht’s weiter
Auch in der kommenden Woche (ab 16. Juni) bleibt das Wetter in Deutschland wechselhaft und launisch. Ein stabiles Sommerhoch, das für langanhaltende Schönwetterperioden sorgt, ist weiterhin nicht in Sicht. Stattdessen dominieren Zwischenhochs und Tiefausläufer, die rasch aufeinander folgen. Heißt: Mal Sonne und Hitze, dann wieder Regen und Gewitter.
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Wer auf beständiges Ferienwetter oder Badeurlaub zu Hause hofft, wird enttäuscht. Die Prognosen deuten auf einen Sommer mit vielen Extremen, aber wenig Konstanz. Die Unsicherheit macht langfristige Planung schwierig – sowohl für Urlauber als auch für Veranstalter. Fazit: Der Sommer 2025 bleibt ein Wetter-Mix mit Risiko und Überraschungen.
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