Trauerfeier für Papst Franziskus
Donald Trump fällt bei Papst-Beerdigung aus der Reihe
VonJekaterina Jaluninaschließen
Der US-Präsident Donald Trump und seine Frau haben die Beerdigung von Papst Franziskus besucht. Trumps Kleiderwahl wurde kritisiert.
Rom – US-Präsident Donald Trump ist in Begleitung seiner Ehefrau Melania zur Trauerfeier für Papst Franziskus auf dem Petersplatz in Rom eingetroffen. Trump war am Vorabend an Bord der Air Force One nach Rom gereist und hatte in der Residenz des US-Botschafters in Italien, der sogenannten Villa Taverna, übernachtet. Trump trägt einen dunkelblauen Anzug, die First Lady ist in ein schwarzes Kostüm gekleidet und bedeckt ihr Haar mit einem schwarzen Schleier.
Für Donald Trump ist das die erste Auslandsreise seiner zweiten Amtszeit. Für Melania Trump ist der Tag der Beerdigung von Papst Franziskus gleichzeitig ihr 55. Geburtstag. Kurz nach Beginn der Trauerfeier gab es bereits Kritik. Trump Anzug-Wahl wurde bemängelt. Der Kanal Blog1600Penn schrieb auf der Social-Media-Plattform X, dass es „maximal unpassend“ sei, dass der US-Präsident bei der Beerdigung von Papst-Franziskus einen blauen Anzug trage.
Papst-Beerdigung in Rom: Trump trägt blau, Selenskyj im Anzug




Papst-Beerdigung in Rom: Zehntausende Besucher kommen, um sich von Franziskus zu verabschieden
Auf dem Petersplatz in Rom hat die Trauermesse für den verstorbenen Papst Franziskus bereits begonnen. Der Sarg mit dem Leichnam wurde aus dem Petersdom auf den Platz getragen und vor dem Altar aufgestellt. Zehntausende Gläubige und Besucher hatten sich dicht gedrängt auf dem Vorplatz der Basilika versammelt, um Abschied von Franziskus zu nehmen.
Der Totenmesse steht der italienische Kardinal Giovanni Battista Re vor. Auf einer Tribüne neben dem Altar wohnten dem Großereignis mehrere Staatsgäste aus aller Welt bei. Aus Deutschland nehmen unter anderem Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier sowie der geschäftsführende Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) teil.
Politiker reisen zur Papst-Beerdigung nach Rom: Friedrich Merz sagt „ohne Angabe von Gründen“ ab
Neben Steinmeier und Scholz gehören der deutschen Delegation Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU), Bundesratspräsidentin Anke Rehlinger (SPD) und der Präsident des Bundesverfassungsgerichts, Stephan Harbarth, an. Auch Ministerpräsident Markus Söder (CSU) ist angereist.
CDU-Chef und der voraussichtlich künftige Kanzler Friedrich Merz ist nach Angaben nicht zu der Trauerfeier für den verstorbenen Papst Franziskus nach Rom gereist, wie ein CDU-Sprecher der Deutschen Presse-Agentur mitteilte. Das Bundespräsidialamt teilte auf Anfrage mit, dem CDU-Vorsitzenden sei Teilnahme in der offiziellen Delegation des Bundespräsidenten angeboten worden. Das Büro Merz habe aber „ohne Angabe von Gründen“ abgesagt. (dpa/afp/jal)
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