Massiver Wintereinbruch
Schneefront rauscht auf Deutschland zu: Wetter-Experte kündigt „winterlichste Phase des gesamten Winters“ an
- VonDominik Jungschließen
Jetzt kommt der Winter mit voller Wucht. Ein Wetter-Experte warnt: Ab Dienstag drohen Schneemassen und Dauerfrost. Hier wird es besonders kalt.
Kassel – Deutschland steht vor einer massiven Winteroffensive. Besonders im Norden und Osten geht es mit starkem Schneefall und eisiger Kälte los. „Das wird die winterlichste Phase des gesamten Winters 2024/25“, erklärt Diplom-Meteorologe Dominik Jung von wetter.net. „Ein kräftiges Schneetief sorgt ab Dienstag (11. Februar) für teils chaotische Zustände mit fünf bis zehn Zentimeter Schnee – selbst in tiefen Lagen.“
Die eisige Luft sorge zudem für klirrende Temperaturen: Tagsüber gebe es im Nordosten Dauerfrost, nachts würden bis zu minus 10 Grad drohen, bei geschlossener Schneedecke sogar bis zu minus 15 Grad. Autofahrer sollten sich auf gefährliche Straßenverhältnisse einstellen, denn Schnee und Glätte könnten in einigen Regionen für Verkehrschaos sorgen.
Tornados, Wüstenstürme, Zyklone: Wetterphänomene, die Sie kennen sollten




Winter-Wetter rollt auf Deutschland zu: Wo fällt wie viel Schnee?
Während sich der Norden und Osten auf eine echte Winterlandschaft einstellen müssen, bleibt der Südwesten vergleichsweise mild, sagt der Experte. Eine Wettergrenze trenne Deutschland: In Rheinland-Pfalz, Hessen, Baden-Württemberg und Bayern werde es kaum oder gar keinen Schnee geben. Doch auch dort drohe ab dem Wochenende (15. und 16. Februar) ein deutlicher Temperatursturz mit Nachtfrost bis minus 5 Grad oder noch kälter. Besonders in den Morgenstunden könne es verbreitet zu gefrierender Nässe kommen, wodurch Glatteisgefahr besteht. Wer auf Straßen unterwegs ist, sollte also vorsichtig sein – Winterreifen sind jetzt Pflicht.
So lange hält das kalte Wetter in Deutschland an
Die kalten Tage bleiben Deutschland wohl noch mindestens eine Woche erhalten. Danach könnte es Jung zufolge vorübergehend milder werden, mit Temperaturen über 10 Grad. Doch Winter-Fans sollten sich nicht zu früh freuen: „Zum Monatsende deuten erste Wettermodelle wieder auf eine Kältewelle mit Dauerfrost und Schneeschauern hin“, so Jung. Der Februar bleibt also spannend – und wer weiß, vielleicht kommt der Winter noch einmal mit voller Härte zurück. Bis dahin heißt es: Winterjacken raus, Streusalz bereithalten und auf weiße Überraschungen gefasst sein.
Rubriklistenbild: © Wetterdienst Q.met/www.wetterdata.de
