Kraftstoff deutlich teurer
Preis-Schock an der Tankstelle: Diesel und Benzin an Neujahr deutlich teurer
VonJosefine Lenzschließen
So fängt das Jahr gut an: Wer am 1. Januar tanken will, der muss im Vergleich zu den letzten Tagen tiefer in die Taschen greifen.
Sei es neue Bußgeldbescheide, Preisanpassungen der Kfz-Versicherung oder der Umtausch des Führerscheins – ab 2024 kommen einige Änderungen auf Autofahrer zu. Auch an der Tankstelle gibt es mehrere Neuerungen. So gibt es neue Kraftstoffe zum Tanken und die Preise werden sich erhöhen. Letzteres ist bereits an Neujahr an den Zapfsäulen deutlich spürbar.
Sprit-Schock an der Tankstelle: Preise über Neujahr angestiegen – Benzin und Diesel deutlich teurer
Autofahrer, die am 1. Januar tanken gehen, werden den Preisunterschied direkt merken. Denn Benzin und Diesel sind praktisch über Nacht teurer geworden. Hier ein Vergleich von benzinpreis.de (Stand: 12 Uhr):
| Preis 31. Dezember | Preis 1. Januar |
| Super 1,769 | Super 1,795 |
| Diesel 1,684 | Diesel 1,709 |
| E10 1,713 | E10 1,739 |
Zwar hat es in den vergangenen Tagen bereits ähnliche Preise in Deutschland an der Tankstelle gegeben, grundsätzlich war aber ein Abwärtstrend in den letzten neun Wochen erkennbar. Nun scheint sich das Blatt aber gewendet zu haben.
Besonders ärgerlich für Autofahrer: Sie müssen sich auf das höhere Preisniveau wohl jetzt erst einmal eine längere Zeit einstellen. Um zumindest etwas gegen den Preisanstieg entgegenzuwirken, sollten Autofahrer auf die Uhr schauen. Denn zu gewissen Tageszeiten ist Tanken günstiger.
Tanken ab 2024 teurer: Hintergrund ist der Preisanstieg von CO2
Ab 2024 steigt der CO₂-Preis auf insgesamt 45 Euro pro Tonne an. Im kommenden Jahr soll der Preis sich dann nochmal um zehn Euro erhöhen. Die Teuerung bekommen nicht nur Firmen, sondern auch Autofahrer zu spüren. Laut ADAC müssen Nutzer von Benzinern mit Zusatzkosten von 4,3 Cent pro Liter an der Tankstelle rechnen. Diesel-Fahrer müssen sich auf zusätzlich 4,7 Cent pro Liter einstellen.
Die Einnahmen aus dem CO₂-Preis fließen in den Klima- und Transformationsfonds, aus dem Projekte unter anderem für Klimaschutz finanziert werden. Genau diesem Fonds hatte das Bundesverfassungsgericht Mitte November 60 Milliarden Euro gestrichen. Das Geld dafür musste die Koalition nun anderweitig auftreiben. Die Bundesregierung hatte noch Anfang 2023 eine Erhöhung des CO₂-Preises wegen der Energiekrise verschoben.
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