Auto fahren ist teuer
So viel kostet der Führerschein: Preise im Überblick
VonJuliane Reyleschließen
Der Führerschein für das Auto wird auch als Symbol für Freiheit verstanden. Doch der Preis ist hoch. Welche Kosten fallen für die Fahrprüfung an?
Endlich alt genug, um den Auto-Führerschein zu machen? Dann müssen jetzt nur noch die Kosten für die Prüfungen, den Fahrunterricht, die Fahrschule und Kurse gestemmt werden. Doch welche Kosten erwarten Fahrschüler beim Führerschein genau? Die Preise variieren stark. echo24.de berichtet sogar von drastischen Preisunterschieden beim Führerschein in Deutschland. Die Kosten sollen je nach Stadt, Region und Ausstattung der Fahrschule unterschiedlich hoch ausfallen. Doch einige Kosten fallen für den Lappen laut „Finanztip“ auf jeden Fall an:
- Grundbetrag inklusive Theoriestunden: 350 bis 565 Euro
- Lernmaterial: 90 bis 120 Euro
- 12 Sonderfahrten à 55 bis 95 Euro
- Kosten für Erste-Hilfe-Kurs und Anträge: 90 bis 140 Euro
- Praktische Prüfung: 280 bis 400 Euro
- Theoretische Prüfung: 90 bis 160 Euro
So setzen sich die Kosten für den Auto-Führerschein zusammen
Es ist wichtig zu beachten, dass die Kosten nur eine Schätzung darstellen und je nach individuellen Umständen variieren können. Insgesamt liegen die Gesamtkosten oft zwischen 3500 und 4500 Euro. Es lohnt sich, sich vorab bei verschiedenen Fahrschulen zu informieren und Angebote zu vergleichen, wie „ADAC“ schreibt. Dabei können die verschiedenen Aspekte, aus denen sich die Kosten zusammensetzen, verglichen werden.
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Hinzu kommt, dass fleißiges Lernen belohnt wird. Wer mehr Fahrstunden benötigt oder eine Prüfung ein weiteres Mal absolvieren muss, der muss die Gebühren für diese Bestandteile erneut zahlen, wie der „Bußgeldkatalog“ schreibt. Es gilt die typischen Fehler bei der Führerschein-Prüfung zu beachten, bei denen die meisten Autofahrer scheitern.
Weitere Kosten nach bestandener Führerscheinprüfung
Neben den Kosten für den Führerschein fallen nach bestandener Prüfung in der Regel weitere Kosten an. Neben der Anschaffung eines Fahrzeugs müssen Versicherung, Kfz-Steuer und Sprit bezahlt werden. Grundsätzlich kann eine Schadenfreiheitsklasse innerhalb der Familie übertragen werden. Das bedeutet, dass beispielsweise Kinder und Enkelkinder die Schadenfreiheitsklasse der Eltern oder Großeltern übernehmen können. Diese Möglichkeit wird gerne genutzt, damit jüngere Familienmitglieder bei der Kfz-Versicherung sparen können, wie „Volkswagen Financial Services“ schreibt. Aktuell droht außerdem eine neue Führerschein-Regel – müssen Fahrer über 60 nun regelmäßig zur Fahrschule?
Rubriklistenbild: © Collage: echo24.de, Fotos: IMAGO/Panthermedia
