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Neuerungen bei Autofahrern: Welche Änderungen im Januar für Preisanstiege sorgen

  • Lisa Klein
    VonLisa Klein
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  • Laura Stoll
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Das Jahr neigt dem Ende entgegen – 2024 kommen auf Verbraucher einige Änderungen zu, die auch das Autofahren teurer machen.

Bereits 2023 wurden viele Änderungen beschlossen, die erst Anfang 2024 in Kraft treten. Auch Autofahrer müssen sich im kommenden Jahr auf Neuerungen einstellen, die vieles teurer machen. Unter anderen sind Spritpreise, Versicherungen und die Führerscheinprüfung von den neuen Gesetzen betroffen.

Neuerungen 2024: Das ändert sich bei der Führerscheinprüfung

Fahranfänger werden künftig wohl tiefer in die Tasche greifen und höhere Prüfungsgebühren zahlen müssen. Eine geplante Anpassung der Gebührenordnung sieht eine Erhöhung um elf Prozent vor, berichtet „auto-motor-und-sport.de“.

Das würde bedeuten, dass die Gebühr für die theoretische Prüfung auf knapp 25 Euro steigen könnte. Für die praktische Prüfung der Führerscheinklasse B müssten Prüflinge dann etwa 130 Euro statt bisher etwa 117 Euro zahlen. Die Änderung der Verordnung soll bereits am 15. Dezember 2023 beschlossen werden und sofort in Kraft treten.

Doch nicht nur die Prüfungsgebühren steigen. Auch die Fahrstunden werden immer teurer – es hat eine regelrechte Kostenexplosion für alle, die den Führerschein machen wollen, gegeben, wie echo24.de berichtet.

CO2-Steuer steigt: Tanken wird 2024 für Autofahrer noch teurer

Ab Januar greift die zweite Stufe der CO2-Steuer. Das bedeutet: Tanken wird 2024 noch teurer. Diese beträgt momentan noch 30 Euro pro Tonne. Im nächsten Jahr soll der Preis auf 45 Euro pro Tonne steigen. Die Folge ist, dass dadurch auch die Spritpreise steigen werden. Laut dem ADAC könnte der Liter Benzin zum Jahreswechsel um rund 4,3 Cent teurer werden. Diesel-Fahrer müssten mit einem Plus von rund 4,7 Cent rechnen.

Die Sprit-Preise könnten bald dauerhaft die Zwei-Euro-Marke knacken, wie echo24.de bereits berichtete. Im Jahr 2025 wird sie erneut steigen, und zwar auf 55 Euro pro Tonne.

Neue Typklassen: Kfz-Versicherung wird 2024 für Millionen Autofahrer teurer

Im neuen Jahr ändern sich für viele Autofahrer die Typklassen der Kfz-Haftpflichtversicherung. Bedeutet: Die Kfz-Versicherung wird für Millionen Autofahrer teurer. Gemäß den neuesten Daten erfahren 7,4 Millionen Fahrzeughalter eine Erhöhung ihrer Typklassen, während für 5,4 Millionen die Kosten sinken.

Hierbei handelt es sich für die meisten Fahrzeugmodelle um eine Anpassung um eine Stufe nach oben oder unten. Für die Mehrheit der Fahrzeughalter, rund 29 Millionen, bleibt die Typklasse im Jahr 2024 jedoch unverändert, berichtet der „ADAC“.

Weniger Geld für E-Auto-Kauf – Neuwagen kosten ab 2024 unterm Strich mehr

Eigentlich sollte zum 1. Januar 2024 der Bundesanteil an der Förderung für E-Autos auf zunächst 3000 Euro statt 4500 Euro reduziert werden. Doch im Dezember hat es dann einen herben Schlag für alle gegeben, die mit der Kaufprämie noch fest gerechnet haben. Der Umweltbonus ist komplett gestrichen und läuft bereits am 17. Dezember aus.

echo24.de berichtet, was das kurzfristige Auslaufen der Förderung für E-Autos genau bedeutet. Bedeutet aber auf jeden Fall: Ein E-Auto zu kaufen ist 2024 teurer, als noch 2023.

Rubriklistenbild: © IMAGO / Zoonar

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