Wetter-Vorhersage für den Sommer
Sommer 2024: 100-jähriger Kalender nennt entscheidenden Tag im März
VonJuliane Reyleschließen
Wie wird das Wetter im Sommer 2024? Laut hundertjährigem Kalender kann genau ein Tag im März über die Monate Juni, Juli und August entscheiden.
Nach Schnee, Kälte, Frost und den ersten Sonnenstrahlen schreitet das Jahr 2024 voran. Viele fragen sich, wie das Wetter in Deutschland wohl im Sommer sein wird. Die Vorfreude auf Sonne, hohe Temperaturen, Hitzewelle oder Badewetter steigt. Der hundertjährige Kalender hat einige Bauernregeln parat, um das Wetter der kommenden Monate genauer unter die Lupe zu nehmen.
Unter anderem verrät der Wetterkalender, welche Bauernregeln für den März gelten. Doch an einem Tag entscheidet sich, gemäß den Bauernregeln, ganz besonders viel – nämlich das Wetter im Sommer 2024. Eine Regel besagt: „Wie der 30. März, so der Sommer.“
100-jähriger Kalender nennt wichtigen Tag: 30. März entscheidet über Wetter im Sommer 2024
Nach dem „100-jährigem Kalender“ gilt die Bauernregel für die Vorhersage des Sommerwetters. Ist das Wetter am 30. März warm, sommerlich und schön, können sich die Sommerfreunde freuen. Ist es stattdessen eher regnerisch, grau und kalt, dann könnte es ein Sommer mit „Schmuddelwetter“ werden. Zumindest nach der Bauernregel des hundertjährigen Kalenders muss sich an diesem Tag orientiert werden, um das Wetter im Juni, Juli und August vorherzusagen.
Der „100-jährige Kalender“ macht aber auch jetzt schon eine klare Prognose: So wird das Wetter im Sommer 2024. Doch es gilt noch mehr Aspekte für die Wetter-Vorhersage zu bedenken.
Der hundertjährige Kalender
Der „100-jährige Kalender“ wurde von einem Abt, Mauritius Knauer, im 17. Jahrhundert verfasst. Er wird unter anderem auch Wetterkalender oder Bauernkalender genannt, da sich viele Bauern an den Vorhersagen des Kalenders orientierten. Der Kalender stützt sich für seine Vorhersagen auf Beobachtungen und Erfahrungen der Menschen sowie auf die Konstellation der Planeten. Wissenschaftlich belegt ist der hundertjährige Kalender nicht, deshalb wird seine Aussagekraft von Meteorologen oft bestritten.
Es bleibt abzuwarten, ob die Wettervorhersage für den Sommer mit dem Wetter am 30. März übereinstimmt. Möglicherweise wird es im Sommer aber eher wärmer, denn für die Zeit vom 25. bis 31. März kündigt der Wetterkalender morgens Frost, tagsüber aber wärmeres Wetter mit Tauwetter an.
So genau ist die Bauernregel des 100-jährigen Kalenders
Aber der Sommer ist lang: Juni, Juli und August werden unterschiedlich angekündigt. So soll sich im Juni Sonne und Regen abwechseln. Das würde bedeuten, dass das Wetter eher wechselhaft wird. Der Juli soll sich dann laut hundertjährigem Kalender bis auf wenige Tage eher von seiner schönen Seite zeigen, mit viel Wärme und Sonnenschein. Im August soll es dann laut Wetterkalender wieder wechselhafter werden: Neben Schönwetterperioden sind auch vermehrt Gewitter angekündigt.
Der hundertjährige Kalender ist jedoch nicht wissenschaftlich belegt. Der Kalender wurde im 17. Jahrhundert von einem Abt verfasst. Mauritius Knauer bezog sich im Wetterkalender auf die Erfahrungen und Beobachtungen der Menschen und setzte diese in Beziehung zu den Konstellationen der Planeten.
Meteorologen halten die Vorhersagen für nicht aussagekräftig, doch der „Deutsche Wetterdienst“ (DWD) erklärt, dass auch meteorologische Wettervorhersagen, die über einen Zeitraum von zehn Tagen hinaus gehen, nicht aussagekräftig sind. Wer sich also einen Überblick über das Wetter generell verschaffen möchte, der kann sich eine klare Prognose des „100-jährigen Kalenders“ anschauen: So wird das Wetter 2024.
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