Polarluftmassen fluten das Ländle

Adventssturm bringt kalte Polarluft: Wann es auch in Heilbronn schneien soll

  • Adrian Kilb
    VonAdrian Kilb
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Der zweite Advent läutet eine Wetterwende in Baden-Württemberg ein. Auf milde Temperaturen folgen Dauerfrost und Schneefall – in der neuen Woche auch in Heilbronn.

Der Dezember präsentiert sich zum Wochenstart sehr regnerisch in Baden-Württemberg. Wer sich in höhere Regionen wagt, kann aber vereinzelt schon weiße Flocken entdecken: Im Hochschwarzwald sank die Schneefallgrenze am Dienstagvormittag auf 700 Höhenmeter ab, in der Nacht zum Mittwoch prognostiziert der Deutsche Wetterdienst (DWD) sogar schon ab Lagen von etwa 500 Meter Neuschnee im Ländle. Und die Schneefallgrenze-Achterbahn rauscht die kommenden Tage weiter in die Tiefe!

Vor allem die kommenden Nächte werden eisig. In der Nacht auf Mittwoch liegen die Tiefstwerte bei minus drei Grad. Autofahrer müssen gleich doppelt aufpassen: Zu gebietsweise Glätte durch Schneeschauer oder überfrierende Nässe gesellt sich dichter Nebel mit Sichtweiten unter 150 Meter vor allem im Norden des Bundeslandes.

Bilder zeigen Schnee-Landschaft in Baden-Württemberg und der Region Heilbronn

Bereits am Donnerstag sind vermehrt Flocken in Baden-Württemberg gefallen, vor allem in höheren Lagen.
Dabei ist vor allem im Landkreis Heilbronn der erste Schnee liegen geblieben.
Am Freitag hat es dann auch im Stadtgebiet Heilbronn geschneit. Liegen geblieben ist es allerdings nur im Umkreis wie hier bei Wüstenrot.
Schneefälle in Baden-Württemberg
Bilder zeigen Schnee-Landschaft in Baden-Württemberg und der Region Heilbronn

Adventssturm bringt Wetterwende: Schneeprognose für Heilbronn – wann es im Flachland weiß werden soll

In der Nacht auf den Donnerstag gibt es einen weiteren satten Temperatursturz: Die Werte fallen auf bis zu minus sieben Grad in Baden-Württemberg. Tagsüber bleibt es aber im Südwesten unter der Woche noch verhältnismäßig mild – doch dann kündigt sich ein gewaltiger Umschwung an.

Ein Adventssturm braust am Wochenende heran, der eine Wetterwende einläutet. „Die Weichen werden umgestellt auf kalte Polarluftmassen, die Deutschland fluten. Zum Teil führt das zu Dauerfrost am Tag und kräftige Schneefälle vor allem in den höheren Lagen“, prognostiziert Diplom-Meteorologe Dominik Jung von „Wetter.net“.

Laut Wetterprognose könnte es kommende Woche im Raum Heilbronn-Hohenlohe weiße Flocken rieseln.

Das globale GFS-Wettermodell kündigt für Montag, den 9. Dezember, deutlich tiefere Temperaturen an. Im Südwesten gibt es dann nur noch Höchstwerte von vier Grad. Der Dienstag bringt dann noch mehr Kälte und schon ab Lagen von 300 Metern Dauerfrost. In der Nacht auf den Mittwoch droht der Kältehammer die Menschen in Baden-Württemberg eiskalt zu erwischen. Am Mittwoch rechnet „Wetter.online“ mit Schneeschauern im Raum Heilbronn, am Donnerstag mit leichtem Schneefall!

Wetter hält kommende Woche einige weiße Überraschungen für Baden-Württemberg parat

Am Samstag (7. Dezember) strömen erstmal milde Luftmaßen die Bundesrepublik und sorgen für frühlingshafte Spitzenwerte von bis 14 Grad im Südwesten Baden-Württembergs. Doch das bleibt nicht so: Am zweiten Advent wird es in derselben Region unglaubliche elf Grad kälter als am Vortag, prognostiziert Wetter-Experte Jung.

Kräftige Schneefälle ab 300 Metern und Schneeregen sowie nasser Schnee in tieferen Regionen sind die Folge. Ein ähnliches Bild mit länger anhaltenden Schneefällen zeigt sich am Dienstag im Süden Deutschlands. In den Nächten kann es laut „Wetter.net“ kommende Woche auch in tieferen Lagen einige weiße Überraschungen geben.

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