Schnee bis ins Flachland

„Eisluft im Anmarsch“: Schneefallgrenze sinkt weiter – bis zu minus 11 Grad

  • Lisa Klein
    VonLisa Klein
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Ein heftiger Temperatursturz steht kurz bevor: Bis zu minus elf Grad werden erwartet. Dazu sinkt die Schneefallgrenze immer weiter – auch in tieferen Lagen soll es weiß werden.

Es wird eisig in Deutschland: Während am Mittwoch in Baden-Württemberg noch bis zu 14 Grad erwartet werden und auch nachts die Temperaturen regional zweistellig bleiben, rauschen sie am Wochenende massiv in den Keller. „Eisluft ist im Anmarsch", schreibt „Kachelmannwetter“ auf „X“. Die Polarluft bringt aber nicht nur eisige Minusgrade – sondern auch Schnee bis ins Flachland. echo24.de berichtet, wo es in Baden-Württemberg weiß wird.

„Winter-Comeback“ in Deutschland: Eisige Temperaturen und Schnee im Anmarsch

„WetterKontor“ teilt auf „X“ mit, dass sich die Wetterlage ab Sonntag komplett umstellt. Es gibt ein „Winter-Comeback“ in Deutschland, heißt es. Bereits in der Nacht auf Donnerstag soll laut dem Deutschen Wetterdienst (DWD) die Schneefallgrenze auf 1000 Meter sinken – und rutscht Richtung Ende der Woche immer weiter nach unten.

Während am Samstag der Niederschlag mancherorts noch als Schneeregen herunterkommt, soll es spätestens am Sonntag dann mit Sicherheit weiße Flocken auch in tieferen Lagen geben. Den aktuellen Prognosen von „wetteronline.de“ zufolge schneit es im Flachland am Wochenende unter anderem in Heilbronn, Stuttgart, Ulm, Tübingen, Freiburg – auch Mannheim und Heidelberg könnten ein paar Flocken abbekommen.

Am Sonntag sollen die Tageshöchstwerte im Südwesten auch im Flachland unter dem Gefrierpunkt bleiben, in der Nacht werden bis zu minus sieben Grad im Flachland erwartet. Zum Start in die zweite Januar-Woche wird es nachts richtig eisig: Bis zu minus elf Grad werden laut DWD nachts erwartet.

Wintereinbruch in Baden-Württemberg: Bis zu minus elf Grad – und Schnee?

Ein Blick auf den 14-Tage-Trend zeigt: Es bleibt wohl länger kalt. In der kompletten zweiten Januar-Woche bewegen sich die Temperaturen auch in tieferen Lagen nachts teilweise weit unter dem Gefrierpunkt, tagsüber klettern sie Richtung Wochenende (13. und 14. Januar) regional wieder leicht über den Gefrierpunkt.

Nach dem Schneegestöber am Wochenende (6. und 7. Januar) bleibt es in der zweiten Januar-Woche zwar eisig, aber überwiegend trocken. Bedeutet: kein Schnee, dafür aber mehr Sonne. Doch wer von den weißen Flocken nicht genug bekommen kann, darf sich vorsichtig freuen. Bereits am zweiten Januar-Wochenende (13. und 14. Januar) kündigt sich erneut Niederschlag an – der bei den eisigen Temperaturen auch im Flachland als Schnee fallen soll.

Flocken-Alarm in Baden-Württemberg: Bilder zeigen ersten Schnee

Schnee in Baden-Württemberg
Schnee in Baden-Württemberg
Schnee in Baden-Württemberg
Schnee in Baden-Württemberg
Flocken-Alarm in Baden-Württemberg: Bilder zeigen ersten Schnee

„Richtig fettes Winterwetter“: Januar bleibt kalt – Schnee-Prognose für Mitte des Monats

Der Meteorologe Dominik Jung blickt in einem Video von „wetter.net“ noch weiter auf die Langzeitprognosen für Mitte Januar. „Spannend wird es dann aber ab dem 15./16. Januar“. Der erste Trend für Baden-Württemberg zeigt: Es bleibt kalt und dann soll sich noch mehr Schnee dazu gesellen, bis in tiefe Lagen.

„Das wäre so richtig fettes Winterwetter“, prognostiziert Dominik Jung. Vor allem für Autofahrer wird der Januar wohl zur Herausforderung: Was bei Schnee, Eis und Glätte auf der Straße wichtig ist.

Rubriklistenbild: © Marcus Brandt / dpa