Temperaturabweichung

Winter-Wetter in Deutschland: Weiße Weihnachten? Experte rechnet mit Rekord

  • Melissa Sperber
    VonMelissa Sperber
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Für den Winter 2023/24 gibt es eine neue Prognose des europäischen Wettermodells. Das verspricht vor allem eins: Rekorde im Dezember und Januar.

Eingeschneite Landschaften – oder ein nasser, matschiger Winter? Diese Frage dürften sich viele Schnee-Fans stellen, wenn sie an die kommenden Monate denken. Bisher beantworteten Wetter-Experten diese Frage eher mit einem „sowohl als auch“.

Denn während am Wochenende durch einen Temperatur-Sturz Flocken in Baden-Württemberg möglich sind, muss die kommende Woche örtlich wieder mit Dauerregen gerechnet werden. Es droht Hochwassergefahr bei starken Niederschlägen!

Neue Winterprognose: Rekorde im Dezember und Januar laut Wettermodell möglich

Die aktuelle Winterprognose des europäischen Wettermodells (ECMWF) könnte die Ungewissheit beenden und die Frage nach „Schnee oder kein Schnee“ beantworten. „wetter.net“-Meteorologe Dominik Jung erklärt, wie das Modell zu deuten ist. Denn das ist rekordverdächtig!

Das europäische Wettermodell betrachtet die beiden Wintermonate Dezember und Januar. Und diese könnten tatsächlich Rekorde knacken – allerdings nicht, wenn es um Schneemengen geht. Stattdessen scheint der Dezember aktuell „ganz schön mild“ zu werden, wie Jung erklärt. Ist das das Aus für weiße Weihnachten? Der 100-jährige Kalender wagt eine Prognose.

Schneefall in Heilbronn: Die schönsten Bilder aus der Region

In Heilbronn und Umgebung kommt es am 18. Januar 2023 zu Schnee: Die schönsten Bilder aus der Region.
Ein Schneemann in Heilbronn am 18. Januar 2023
Info-Tafel in Heilbronn ist eingeschneit
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Zu warm und zu nass: Wetterprognose für Dezember und Januar

Im Detail rechnet das ECMWF für Dezember mit einer Temperaturabweichung von 1,5 bis 2 Grad Celsius über dem langjährigen Mittel. Hinzu soll mehr Niederschlagen als üblich fallen – jedoch als Regen, nicht in Flocken-Form.

Auch der Januar präsentiert sich nach der aktuellen Wetterprognose laut Jung „eher milder als ein Wintermonat“. Bleibt die Westwetterlage, die auch Anfang November das Wetter in Deutschland bestimmt, bis ins neue Jahr hinein bestehen, wird es vor allem nass und stürmisch. Winter-Fans müssten ihre Schneeträume dann vorerst auf Eis legen – und auf einen kalten Februar hoffen.

Rubriklistenbild: © Frank Sorge / IMAGO