Winter-Ende in Sicht

Frühlingsgefühle statt Winter: Wo Deutschland jetzt bis zu 20 Grad erwartet

  • Juliane Reyle
    VonJuliane Reyle
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Nach winterlich, weißen Landschaften im Februar wird es jetzt mild. Das Wetter in Deutschland läutet den Frühling ein. Aber bleibt er auch?

Nachdem eine eisige Schneefront Deutschland traf und Kälte brachte, kommt nun die Wende: Deutschland erlebt bald einen Wetterumschwung, der frühlingshafte Temperaturen mit sich bringt. Doch wie lange bleibt es so mild? Und droht noch einmal ein Wintereinbruch? echo24.de berichtet über die aktuelle Wetterlage und fasst die Prognosen für die kommenden Wochen zusammen.

Frühlingshafte Temperaturen in Deutschland: Jetzt werden bis zu 20 Grad erwartet

Die kommenden Tage bringen in vielen Regionen Deutschlands voraussichtlich Temperaturen, die eher an den April als an den Februar erinnern, wie die Prognose von DasWetter.com zeigt. Die Wetterschwankungen sollen enorm sein, bis zu 30 Grad Unterschied werden erwartet. Auch laut Prognose des Deutschen Wetterdienst (DWD) steigen die Werte bereits ab Freitag in den zweistelligen Bereich, wobei insbesondere im Westen Deutschlands frühlingshafte 15 bis 18 Grad erreicht werden können.

Im Rheinland und am Oberrhein sind sogar Spitzenwerte um die 20 Grad nicht ausgeschlossen. Wer also die dicken Winterjacken wegen der weißen Flocken und Kälte in der vergangenen Woche noch griffbereit hat, kann diese vorerst im Schrank lassen. Das Wetter in Deutschland wird wohl wärmer.

Wetter-Wende in Deutschland: Warum wird es jetzt so warm?

Die plötzliche Milderung ist auf eine südwestliche Strömung zurückzuführen, die Warmluft aus dem Mittelmeerraum nach Deutschland bringt. Diese Wetterlage sorgt nicht nur für ansteigende Temperaturen, sondern auch für zunehmend sonnige Abschnitte, wie DasWetter.com schreibt.

Trotz der milden Temperaturen bleibt der Winter ein unberechenbarer Faktor. Wetterexperten erinnern daran, dass sich der Februar in der Vergangenheit oft als tückisch erwiesen hat. Ein plötzlicher Temperatursturz ist jederzeit möglich, insbesondere wenn kalte Luftmassen aus dem Norden oder Osten Europas auf Mitteleuropa treffen.

Kommt der Winter zurück? Experten warnen vor „Retourkutsche“

Auch in den kommenden Wochen bleibt die Wetterlage unsicher. Zwar deuten einige Langfristmodelle darauf hin, dass der milde Trend anhält, doch eine späte Winterrückkehr ist keineswegs ausgeschlossen. Besonders der März hat in der Vergangenheit oft noch einmal für winterliche Überraschungen gesorgt. So zeigte sich etwa 2013 nach einem milden Februar ein eisiger März mit Schnee bis in den April hinein.

Laut dem Deutschen Wetterdienst (DWD) wird es bis zum kommenden Montag weiterhin mild bleiben. Die Höchstwerte schwanken zwischen 9 und 18 Grad, wobei der Westen die höchsten Temperaturen verzeichnen dürfte. Im Osten ist es hingegen etwas kühler, aber dennoch frühlingshaft.

Dann wird das Wetter in Deutschland frühlingshaft:

  • Donnerstag: Sonnig im Osten, im Westen wolkig mit etwas Regen. 2 bis 15 Grad.
  • Freitag: Wechselnd bewölkt, bis zu 18 Grad im Rheinland.
  • Samstag & Sonntag: Mild mit bis zu 17 Grad, teils bewölkt, aber trocken.
  • Montag: Wechselnd bewölkt, gebietsweise Regen, 9 bis 16 Grad.

Doch Vorsicht: Ab Ende Februar könnten sich die Temperaturen wieder normalisieren, mit Möglichkeiten für einen Kaltlufteinbruch. Sollte der Polarwirbel instabil werden, könnte es sogar noch einmal winterlich werden.

Frühlingsgefühle statt Schnee: Mancherorts werden in Deutschland jetzt bis zu 20 Grad erwartet. (Symbolfoto)

Deutschland erlebt derzeit einen Hauch von Frühling, doch die Gefahr eines plötzlichen Winter-Comebacks ist nicht gebannt. Wer also die Sonne genießt, sollte trotzdem nicht zu früh auf dauerhaft milde Temperaturen hoffen. Die nächsten Wochen bleiben spannend – zwischen Frühlingserwachen und Winterrückkehr ist alles möglich. Langzeit-Prognosen ermitteln bereits, wie wahrscheinlich ein Winter-Einbruch im März ist: Das sagen Wetterprognosen für 2025.

Rubriklistenbild: © Collage: echo24.de, Fotos: IMAGO/ SciencePhotoLibrary, IMAGO/ Peter Schickert

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