Mild aber windig
Frühlingsgefühle zum Weihnachtsmarkt-Start: November legt Wetter-Kehrtwende hin
VonMichaela Ebertschließen
Die Eröffnung des Heilbronner Weihnachtsmarktes steht bevor, doch von Winterwetter keine Spur. Statt Schnee, Frost und Kälte wird die Woche beinah frühlingshaft.
Noch vor wenigen Tagen schneite es dicke Flocken, nun knackt das Thermometer fast die 20-Grad-Marke. Der November hat eine 180-Grad-Drehung hingelegt und beschert frühlingshaftes Wetter zum Start in die Weihnachtsmarkt-Saison. Schon am Dienstag (26. November) eröffnen in Baden-Württemberg einige Weihnachtsmärkte – auch in Heilbronn.
Von Winterwetter keine Spur: Weihnachtsmarkt eröffnet bei frühlingshaften Temperaturen
Laut „wetteronline.com“ sind an dem Tag bis zu zwölf Grad in der Neckarstadt möglich – am Montag waren es sogar noch 17. Die höchste je gemessene Temperatur im November werde damit voraussichtlich nicht erreicht. Rekordhalter bleibe der 1. November 1968 mit 24 Grad in Weingarten (Kreis Ravensburg). Trotzdem sei am Montag temperaturmäßig ein neues Dekaden-Maximum möglich.
Der Deutsche Wetterdienst erwartet zudem Sturm in der anstehenden Woche in weiten Teilen von Baden-Württemberg. Der Montag beginne zunächst heiter, bis zum Abend breite sich von Westen Regen aus, teilte der Deutsche Wetterdienst mit. Mit Temperaturen zwischen elf und 21 Grad erwarte man die höchsten Werte im Breisgau. Die Experten rechnen mit teilweise starken Böen am östlichen Bodensee bis hin zu schweren Sturmböen.
November zeigt sich frühlingshaft und mild in Baden-Württemberg
Meist trocken, aber wechselnd bewölkt geht es laut DWD am Dienstag weiter. Mit etwas niedrigeren Tageshöchstwerten zwischen sieben und 14 Grad gebe es schwachen bis mäßigen Südwestwind und in höheren Lagen stürmische Böen. In Heilbronn werden am Mittwoch maximal zwölf Grad erwartet.
Nach einem freundlichen Start in den Mittwoch sagt der DWD am Nachmittag von Westen dichtere Wolken und Regen voraus. Bei Maximaltemperaturen von sieben bis 13 Grad gebe es schwachen bis mäßigen Wind. In der Nacht zum Donnerstag gebe es gebietsweise Regen, der in den Hochlagen in Schnee übergehe.
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