Hitze-Knall

Kaltfront sorgt für Temperatursturz am Sonntag: Regenfront zieht über Baden-Württemberg

  • Michaela Ebert
    VonMichaela Ebert
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Auf Baden-Württemberg rauscht am Samstag eine Gewitterfront zu – und die hat Sturmböen, Hagel und Starkregen im Gepäck. Wann die Unwettergefahr im Südwesten steigt.

Auf die Hitze folgt der große Knall – wie bereits so oft in diesem Sommer. Während sich Baden-Württemberg im Tagesverlauf vor einer echten „Hitze-Spitze“ wappnen muss, rauscht die Abkühlung bereits auf den Südwesten zu – und zwar in Form einer Kaltfront mit ordentlichen Gewittern im Gepäck.

Hochsommerliche 36 Grad Celsius werden am Samstag in Baden-Württemberg aber zuvor noch erwartet. Zum Abend hin braut sich den Ankündigungen der Wetter-Experten dann ordentlich was zusammen. Der „Deutsche Wetterdienst“ (DWD) rechnet bereits am Nachmittag mit ersten einzelnen Hitzegewittern am Alpenrand. Wo genau diese auftreten, ist einem Meteorologen zufolge immer schwer vorhersagbar.

Hitzegewitter, Sturmgefahr und Unwetterrisiko: Was auf Baden-Württemberg am Samstag zukommt

Im Laufe des Abends sollen laut DWD dann „organisierte Gewitter“ auf den Westen übergreifen. Angetrieben wird die Gewitterfront, die Deutschland und Baden-Württemberg von Frankreich aus erreicht, von einer ordentlichen Brise. Der DWD weist deshalb vor allem auf die Sturm-Gefahr hin – orkanartige Böen mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 110 km/h sind möglich. Das Unwetter-Risiko steigt.

Mit etwas geringerer Wahrscheinlichkeit bildet sich in der ersten Nachthälfte auch Hagel mit einer Größe von bis zu drei Zentimetern Durchmesser. Dieser könnte örtlich mit heftigem Starkregen mit bis 30 Litern pro Quadratmetern fallen.

Unwetterfront sorgt für großen Knall in Baden-Württemberg – wie geht es am Sonntag weiter?

Im Verlauf der Nacht soll sich die Unwetterfront dann weiter in Richtung Bayern schieben. Allerdings werden dann nur noch abgeschwächte Gewitter mit Sturmböen mit bis zu 85 km/h und kleinkörniger Hagel erwartet. Starkregen mit Wassermassen von bis zu 35 Litern pro Quadratmeter in kürzester Zeit sind jedoch auch weiterhin in Baden-Württemberg vorhergesagt.

Sturmböen, Gewitter und Starkregen: Wann es am Samstag im Südwesten knallt.

Bis zum Sonntagvormittag wird zudem zwischen Südschwarzwald und Allgäu weiterhin mit „3- bis 6-stündiger Starkregen“ gerechnet. Im restlichen Bundesland soll sich die Unwetterlage bis dahin aber beruhigt haben. Auch die Temperaturen sind dann mit deutlich milderen Werten vorhergesagt – in der Stadt Heilbronn, die sich wegen der dichten Bebauung besonders schnell aufheihzt, werden am Sonntag „nur“ noch maximal 23 Grad Celsius vorhergesagt.

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