Schneefall-Grenze sinkt
Wintereinbruch und Schnee in Deutschland: Hier wird es jetzt weiß
VonJuliane Reyleschließen
In Deutschland steht der Wintereinbruch bevor. Der Deutsche Wetterdienst warnt aktuell vor Schnee, Sturm und Glätte. Wo wird es diese Woche weiß?
Der Wintereinbruch in Deutschland steht unmittelbar bevor. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) teilte am Montag mit: Die Schneefallgrenze sinkt drastisch. Neben Sturm, sollen nun auch Kälte und Niederschläge ins Land dringen. Doch was bedeutet das genau? Wann und wo wird es jetzt weiß und frostig? Droht Wetter in extremer Form? echo24.de fasst alle wichtigen Details zur aktuellen Wetterlage zusammen.
Wintereinbruch in Deutschland: In diesen Gebieten fallen jetzt Schnee, Regen und Hagel
Der Deutsche Wetterdienst warnt vor starkem Schneefall, Sturm und Glätte. Das Wetter in Deutschland soll ab Dienstag stürmisch, kalt und winterlich werden, denn ein Tief bringt zum Wochenanfang einen heftigen Wintereinbruch mit. Die Schneefallgrenze soll in weiten Teilen Deutschland drastisch sinken, wie der DWD berichtet. Das bedeutet: Weiße Flocken, Frost, Glatteis und erste Schneedecken – auch in tieferen Lagen.
In diesen Regionen Deutschlands könnte es schneien:
- Östliches Mittelgebirge, anfangs oberhalb von 400 bis 600 Meter, später steigt die Schneefallgrenze auf 800 Meter
- Vom Harz über Hannover und Bremen, bis ins Emsland
- Vom Wendland und der Altmark bis nach Vorpommern
So entwickelt sich der Wintereinbruch in Deutschland: Schnee, Niederschlag und Kälte
Der Deutsche Wetterdienst kündigt anfangs in den östlichen Mittelgebirgen oberhalb von 400 bis 600 Metern teils noch leichten Schneefall an, die Schneefallgrenze steige dann aber auf über 800 Meter an. In der Nacht zum Dienstag sollen laut DWD auch im Westen und Nordwesten Niederschläge aufkommen, anfangs oberhalb 400 Meter, nach Norden zu zeitweise bis in tiefe Lagen als Schnee. Dabei fallen vom Harz über Hannover und Bremen bis zum Emsland bis Dienstagmorgen örtlich 1 bis 5 cm Neuschnee oder Schneematsch.
DWD kündigt noch mehr Schnee an: Fotos zeigen Winter-Einbruch in gleich mehreren Regionen




Im Tagesverlauf sollen laut DWD ostwärts über das Wendland und die Altmark bis nach Vorpommern ausgreifend zeitweise starke Schneefälle mit Ausbildung einer dünnen Nassschneedecke kommen oder Schneematsch. Mit nachlassenden Niederschlägen soll aber auch rasch Tauwetter.einsetzen. Am Abend und in der Nacht zum Mittwoch soll vom Nordwesten her die Schneefallgrenze allgemein bis in tiefe Lagen absinken.
Sturm statt Schnee: In diesen Regionen Deutschlands erwartet der DWD keine Flocken
Regen, Schnee, Hagel oder doch Trockenheit und hohe Temperaturen? Je nach Region fällt die Wetterprognose des DWD unterschiedlich aus. Eine Wettergefahr durch Schnee und Glätte bestehe in den südlichen Bundesländern wie Baden-Württemberg und Bayern aktuell eher nicht.
Ein Wetterexperte kündigt sogar einen abrupten Wärmeschub für eine Region an, bis zu 16 Grad werden erwartet. Doch im Südwesten könnte es dafür umso stürmischer werden. Für Baden-Württemberg gilt aktuell eine Sturm-Warnung: Böen bis 120 km/h und Wetter-Umschwung werden erwartet.
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