Wetterdienst warnt
Gewitterfront zieht über Heilbronn: Gefahr durch „umherfliegenden Gegenständen“
VonJulia Cuprakowaschließen
Der Deutsche Wetterdienst gibt für Dienstag eine Sturmwarnung für ganz Baden-Württemberg heraus. Sie gilt bis in die Abendstunden – hinzu kommen örtlich Warnungen vor schweren Gewittern.
Der April macht, was er will und zeigt sich derzeit von seiner besonders stürmischen Seite. Nach einem sonnigen Wochenende mit Rekord-Temperaturen um die 25 Grad warnte der Deutsche Wetterdienst (DWD) bereits am Montag (15. April) vor schweren Sturmböen in Baden-Württemberg. Und das April-Wetter beruhigt sich vorerst nicht.
Gewitterfront zieht über Heilbronn: Deutscher Wetterdienst warnt vor Blitzschlag
Denn auch am Dienstag gibt der „DWD“ eine amtliche Warnung vor Sturmböen für ganz Baden-Württemberg heraus. Die Warnung gilt am Dienstag für zwölf Stunden, von 8 Uhr bis 20 Uhr. Hinzu kommt eine Warnung vor starken Gewittern – und ein solches soll Heilbronn am Abend treffen. Die Gewitter-Warnung gilt für Heilbronn bis 19:30 Uhr, für den Neckar-Odenwald-Kreis ebenfalls.
Dann droht laut „DWD“ Gefahr durch Blitzschlag. Aufenthalte im Freien sollten deswegen vermieden werden – wer von Blitz und Donner überrascht wird, sollte Schutz beispielsweise in Gebäuden suchen.
Sturmböen bis zu 80 km/h: Deutscher Wetterdienst gibt am Dienstag Warnung für Baden-Württemberg aus
Zusätzlich fegen durch allen Landkreise in Baden-Württemberg starke bis stürmische Böen. Der Sturm erreicht Windgeschwindigkeiten bis 60 Kilometer pro Stunde, vereinzelt auch bis zu 70 km/h – vor allem in exponierten Lagen oder während Schauern. Im Bergland, vor allem im Schwarzwald und auf der Schwäbischen Alb, wird es noch ungemütlicher: Dort fegen stürmische Böen um 75 km/h, in exponierten Lagen oder bei Schauern Sturmböen um 80 km/h über die Gipfel.
Wer sich im Freien aufhält, sollte deshalb auf herabfallende Äste oder herumfliegende Gegenstände achten. Die erwartete Wetterentwicklung sei zwar nicht ungewöhnlich, „aber gefährlich“. Der „DWD“ empfiehlt außerdem, „lose Gegenstände“ wie Gartenmöbel oder Zelte und Planen zu sichern.
Der Grund: Bei dem Sturm am Montag wurden mehrere Menschen durch umstürzende Bäume zum Teil schwer verletzt. Ein Wäscheständer wurde vom Wind 25 Meter hoch auf einen Baum geweht. Auch Autofahrer sollten bei Sturm ihre Fahrweise den Witterungsverhältnissen anpassen.
Wetter-Chaos in Baden-Württemberg: Temperatursturz bringt Schnee und Glätte-Gefahr
Neben der Sturmwarnung sagt der „DWD“ für Dienstag kühle Temperaturen von maximal fünf Grad im Bergland und zwölf Grad am Hochrhein voraus. Dazu soll es erneut Schauer und im Norden einzelne Gewitter geben. In der Nacht zum Mittwoch erwarten die Meteorologen in den Hochlagen des Schwarzwaldes sogar fünf bis zehn Zentimeter Neuschnee. Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt könne es im Bergland zudem glatt werden.
Auch am Mittwoch und Donnerstag bleibt es ungemütlich mit vielen Schauern, örtlichen Gewittern und Höchsttemperaturen zwischen drei und zwölf Grad. Im Bergland muss mit Schneeschauern gerechnet werden. Erst am Freitag setzt sich anfangs auch mal die Sonne durch, bevor sich Wolken und Regen wieder immer weiter ausbreiten.
Rubriklistenbild: © Fabian Sommer, dpa/ Screenshot: DWD/ Collage: echo24.de

