Im Schwarzwald besonders turbulent

Wetter-Warnung ausgerufen – Sturm-Alarm in Baden-Württemberg

  • Julia Cuprakowa
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Neben dem Dauerregen in Baden-Württemberg sollen nun schwere Stürme gepaart mit Gewittern aufziehen. Der Deutsche Wetterdienst gibt eine amtliche Wetter-Warnung heraus.

Seit Tagen ist das Wetter in Baden-Württemberg regnerisch und ungemütlich – und es soll nicht besser werden. Für den Freitag gaben Wetterexperten bereits eine Dauerregen-Prognose: Im Südwesten färbte sich die Wetterkarte dunkelrot und kündigte heftige Regenfälle für Baden-Württemberg an.

Doch wo es nicht in Strömen regnet, droht ein Sturm. Für Baden-Württemberg gibt es am Freitag daher eine amtliche Wetter-Warnung. Die Meteorologen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) warnen vor schweren Sturmböen. Betroffen ist fast ganz Baden-Württemberg. Grund für die Stürme ist das Tief Zeus, das derzeit über dem Nordatlantik liegt.

Deutscher Wetterdienst warnt vor Sturmböen in Baden-Württemberg

Die Wetter-Experten des „Deutschen Wetterdienstes“ warnen vor Sturmböen mit Geschwindigkeiten zwischen 70 und 80 Kilometern pro Stunde. Der Wind soll aus südwestlicher Richtung wehen, so die Experten. In höheren Lagen muss sogar mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 90 Kilometern pro Stunde gerechnet werden.

Besonders betroffen sind laut dem DWD Freiburg, Villingen-Schwenningen, Teile von Emmendingen und Lörrach. Aber auch in anderen Landkreisen Baden-Württembergs kann es zu Stürmen mit hohen Windgeschwindigkeiten kommen. Für Rottweil, Tuttlingen, Sigmaringen, Balingen, Reutlingen, Baden-Baden, den Landkreis Heilbronn und den Hohenlohekreis besteht eine amtliche Warnung vor starken Windböen mit einer Geschwindigkeit von etwa 60 Kilometer pro Stunde.

Wetter-Warnung für Baden-Württemberg: Neben Sturm auch Gewitter möglich

Neben dem starken Wind müssen die Menschen in Baden-Württemberg also auch mit „verbreiteter Schauertätigkeit“ rechnen. Das heißt: Durch die instabile Wetterlage sind sogar Gewitter im Anmarsch. Kalt wird es aber nicht. Die Temperaturen liegen zwischen maximal 11 Grad im Bergland und 17 Grad in Freiburg. In Oberschwaben soll es sogar überwiegend heiter und trocken bleiben.

Mit diesen milden Temperaturen ist das Wetter in Baden-Württemberg also alles andere als winterlich. Auch Anfang November soll es zunächst mild werden, bevor ein Wintereinbruch droht, wie echo24.de bereits berichtete. Die Antworten auf die Fragen, ob es im Dezember kälter wird und wie die Chancen auf Schnee an Weihnachten stehen, liefern einige ersten Prognosen.

Rubriklistenbild: © dpa / Screenshot: DWD / Collage: echo24.de

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