Wintereinbruch laut Bauernkalender
Schnee und Kälte: Dann schaltet der Winter nach 100-jährigen Kalender in den Turbo
VonJuliane Reyleschließen
Der hundertjährige Kalender ist sich sicher: Der Wintereinbruch in Deutschland steht bevor. Doch ab wann genau heißt es Schnee, Glätte und Frost?
Wetterchaos, Wintereinbruch, Schneesturm und Kälte-Peitsche? Seit Tagen beherrschen Winterprognosen die Schlagzeilen der Medien. Doch was sagt der 100-jährige Kalender zur aktuellen Wetterlage? Wird das Wetter in Deutschland kalt und winterlich oder bleibt es eher herbstlich und warm? echo24.de fasst die Wettervorhersage des Bauernkalenders zusammen.
100-jähriger Kalender mit Wetter-Prognose: Wintereinbruch oder verlängerter Herbst?
Während Meteorologen aktuell den Wintereinbruch in Deutschland ankündigen und in weiten Teilen des Landes mit Schneefall, Sturm und Glätte rechnen, sieht die Prognose des „100-jährigen Kalenders“ nicht ganz so winterlich aus. Statt von einer sinkenden Schneefall-Grenze in Deutschland schreibt der Bauernkalender sogar von einem „Martini-Sommer“ im November und macht eine Sonnen-Prognose. Aber was heißt das für den Winter? Wann wird es laut Bauernkalender kalt, frostig und glatt?
Der 100-jährige Kalender
Der hundertjährige Kalender, auch Wetterkalender oder Bauernkalender genannt, ist schon einige Jahre alt. Obwohl er bereits im 17. Jahrhundert, von einem Abt, Mauritius Knauer, verfasst wurde, erfreut er sich noch heute vieler Leser. Der Kalender liefert Prognosen für das Wetter, Ungeziefer und enthält Regeln, die helfen das Wetter vorherzusagen. Die sogenannten Bauernregeln und Wettervorhersagen sind allerdings nicht wissenschaftlich belegt.
Während der November laut „100-jährigem Kalender“ zwar mit einigen frostigen Tagen einen Vorgeschmack auf den Winter gegeben hat, soll die kalte Jahreszeit erst später losgehen. Mit dem Monatswechsel zum Dezember sieht der Bauernkalender wohl den Wintereinbruch. Denn der Wetterkalender kündigt ab dem ersten Dezember viel Schnee an.
Klirrende Kälte und Schnee: So entwickelt sich das Winter-Wetter laut 100-jährigem Kalender
Der Dezember soll nach dem „100-jährigem Kalender“ winterlich starten. Am Anfang soll der Wintermonat sehr schneereich ausfallen und anschließend in klirrende Kälte übergehen. Vom dritten bis achten Dezember könnte laut Bauernkalender zwar wieder unbeständiges Wetter in Deutschland herrschen, doch am 10. des Monats dafür wieder sehr kalt werden. Ob es wohl für Schnee am Nikolaustag reichen wird?
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Zumindest am 10. Dezember könnte es noch einmal zu viel Schnee kommen, wie die Prognose des hundertjährigen Kalenders zeigt. Vom 11. Dezember an kündigt der Bauernkalender dann eine „klirrende Kälte“ an. Wer die Wettervorhersage des „100-jährigen Kalenders“ betrachtet, der erkennt: Das richtige Winterwetter mit Schnee und Kälte soll laut Bauernkalender im Dezember beginnen.
Das Wetter im Dezember laut 100-jährigem Kalender:
- 01. – 02. Dezember: Viel Schnee
- 03. – 08. Dezember: Unbeständiges Wetter
- 10. Dezember: Nachts ist es sehr kalt, es fällt noch viel Schnee
- 11. – 12. Dezember: Grimmige Kälte
- 13. – 14. Dezember: Es schneit, aber trotzdem ist das Wetter mild
- 16. – 20. Dezember: Sehr kalt
- 21. – 31. Dezember: Wenig Schnee
Der Winter könnte laut hundertjährigem Kalender also Anfang Dezember richtig loslegen, er kündigt Schnee und Kälte an. Wer sich auf die Witterung vorbereiten möchte, der kann wohl schon die dicke Winterjacke, Schal und Handschuhe aus dem Schrank holen. Doch wie entwickelt sich der Winter wettertechnisch im Januar und Februar? Der 100-jährige Kalender macht eine klare Kälte-Prognose: So frostig wird der Winter 2024/25.
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