Aus Regen wird Schnee

Temperatursturz bringt Winter-Comeback: Wann es in Baden-Württemberg schneien soll

  • Lisa Klein
    VonLisa Klein
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Dauerregen, Sturm und milde Temperaturen herrschen zum Jahresanfang. Doch eisige Polarluft steuert auf Baden-Württemberg zu: Aus Regen wird Schnee, die Temperaturen stürzen in den Keller.

Feuchte Atlantikluft zieht aktuell über Deutschland, seit Wochenstart herrscht Dauerregen. Doch schon ab Donnerstag mischen sich zumindest im Norden Deutschlands Schneeflocken zwischen den Regen, wie der Meteorologe Bernd Madlener in einem Video von „wetter.com“ erklärt: „Winterliches Wetter mit knackiger Kälte wird sich dann allmählich in Richtung Süden in Bewegung setzen“.

Dauerregen in Baden-Württemberg lässt am Donnerstag nach – aus Niederschlag wird Schnee

Am Donnerstag sind die Regenschauer noch „ziemlich ergiebig“, erklärt Madlener im Wetter-Video, mit Blick auf das Regenradar. In Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Bayern wird weiterhin vor Dauerregen gewarnt. Die Regenwolken stauen sich im Südwesten vor allem über dem Schwarzwald. Bis zum Mittag soll es laut „Deutschen Wetterdienst“ (DWD) in Baden-Württemberg immer wieder Schauer geben.

Während im Norden Deutschlands die Hochwasser-Situation prekär ist, trifft den Süden am Donnerstag vor allem der Sturm, vor dem gewarnt wird. Doch auch in Baden-Württemberg gibt es regional Hochwasser, wie etwa in Gundelsheim, wie die „Heilbronner Stimme“ berichtet. Am Donnerstagvormittag schlägt die Warnapp „Katwarn“ Alarm, der Grund: eine „mäßige Hochwassergefährdung“ im unteren Kocher- und Jagstgebiet. Betroffen ist die Region rund um Öhringen.

In höheren Lagen werden Sturmböen mit bis zu 95 Kilometern Stunde erwartet, in tieferen Lagen fegt der Wind mit bis zu 60 Kilometern pro Stunde über das Land. Der Wind soll „nachmittags generell abschwächen“.

Auch der Regen soll nachlassen. Vollkommen trocken wird es aber nicht werden: Der Regen wird zwar weniger, allerdings soll es auch in den kommenden Tagen immer wieder Schauer geben. Der Niederschlag soll dann im Laufe des Wochenendes regional als Schnee herunterkommen – sogar im Flachland soll es schneien.

Temperatursturz bringt Winter-Comeback: Schnee, „Dauerfrost“ und Glätte-Gefahr

Während es am Donnerstag und Freitag noch recht mild in Baden-Württemberg ist, gelangt am Samstag bereits die kalte Luft in den Süden. Wie echo24.de berichtet, ist „Eisluft im Anmarsch“, die Schneefallgrenze sinkt immer weiter. Laut „DWD“ gibt es am Samstag im Allgäu, im Südschwarzwald und auf der Alb Schnee. Die Tageshöchstwerte bewegen sich bei null bis sechs Grad.

Schnee-Spaß am Stocksberg und in den Löwensteiner Bergen – die schönsten Bilder

Am Samstag (2. Dezember) kamen viele Familien mit Kindern auf den Stocksberg im Landkreis Heilbronn, um den Schnee zu genießen.
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In der Nacht zum Sonntag sinken die Temperaturen auf bis zu minus sechs Grad – der „DWD“ warnt vor Glättegefahr. Ab Sonntag sorgt dann die Polarluft für ein eisiges Winter-Comeback. Die Tageshöchstwerte liegen bei minus zwei bis plus drei Grad. Laut „DWD“ soll es regional schneien, „Dauerfrost“ setzt ein.

In der Nacht auf Montag wird es dann bitterkalt: Bis zu minus acht Grad werden erwartet. Ein Blick auf den 14-Tage-Trend zeigt: Es bleibt eisig – auch tagsüber. Auch wenn die Temperaturen ideal für Schnee sind, werden wohl Flocken-Fans enttäuscht: Ab Sonntag (7. Januar) lässt der Niederschlag nach und soll erst eine Woche später, am Sonntag (14. Januar) wieder einsetzen.

Rubriklistenbild: © IMAGO / Reichwein