Wetter in Baden-Württemberg

Droht ein Flutchaos? Wetter-Experte spricht von „sehr nassem Mai“ im Südwesten

  • Tobias Becker
    VonTobias Becker
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Das Wetter in Baden-Württemberg droht mit einem sehr ungemütlichen Mai. Die aktuelle Prognose sagt einen „sehr nassen“ Monat vorher. Auch von Sturzflut-Gefahr ist die Rede.

Der erste Sommertag war da – doch jetzt knallt es! Das Wetter in Baden-Württemberg sorgt für einen heftigen Wechsel. Von Sonne und blauem Himmel geht es über auf Unwetter mit Starkregen. Wetterdienste und Experten schicken Warnungen heraus. Manche sehen sogar Ähnlichkeiten zum Mai 2016. Heißt: Flutgefahr im Mai!

Wetter in Baden-Württemberg: „Sehr nasser Mai“ – Experte sieht Regenchaos kommen

„Es könnte ein sehr nasser Mai werden“, so „wetter.net“-Experte Dominik Jung am Freitag, bevor es dann in einen Sommer voller Hitze und Dürre übergeht. Die Aussicht für den sogenannten Wonnemonat ist eher Wonne mit wenig Sonne, denn: Es droht sogar Sturzflut-Gefahr. Wie echo24.de bereits berichtete, sind in Baden-Württemberg und anderen Teilen Deutschlands große Regenmassen möglich bis Mitte des Monats.

Auch nach den Eisheiligen schüttet es immer wieder. Unwetter, Gewitter, Starkregen, Sturmböen, Hagel... Das Wetter spult das volle Programm an Ungemütlichkeit im Mai ab. Die Wettermodelle erinnern in ihren Vorhersagen stark den Mai 2016, meint Jung: „2016 gab es heftige Gewitter, Schauer, Unwetter fast jeden Tag in Deutschland.“

Ein Mai wie 2016? Aquaplaning und vollgelaufene Keller möglich

Den Auftakt gibt es wohl schon zum Start in das erste Mai-Wochenende. Nach dem ersten Sommertag 2023 am Donnerstag drohen bereits am Freitagnachmittag erste Gewitter. Phasenweise sollen bis zu 40 oder 50 Liter Regen pro Quadratmeter herunterkommen. Auf den Straßen herrscht Aquaplaning-Gefahr, Keller könnten geflutet werden.

In 2016 gab es zum Beispiel in Braunsbach (BW) eine Überschwemmung.

Jung warnt, dass es 2023 ähnlich ablaufen können, wie noch vor sieben Jahren. Auch „Deutscher Wetterdienst“ (DWD) gibt derzeit Warnungen vor Unwettern in Baden-Württemberg heraus. Das Problem laut Jung: „Diese Schauer und Gewitter kommen kaum von Ort und Stelle.“ Der Experte erinnert sich an Bilder von „schwimmenden Autos in den Straßen“ und mehr. Bleibt zu hoffen, dass der Frühling so bleibt wie bisher: Unvorhersehbar. Denn dann wird vielleicht das ein oder andere Unwetter abgewendet.

Rubriklistenbild: © Annette Riedl/dpa/Symbolbild

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