DWD zu Deutschland
Warnung vor Gewitter, Sturm und Schnee: Hier wird es jetzt gefährlich
VonJuliane Reyleschließen
Sturm-Warnung, Gewitter und Schnee statt Sonnenschein und hohen Temperaturen. Der DWD kündigt mit dem Beginn der Sommerzeit brenzliges Wetter an.
Statt Sonnenschein, Frühlingsgefühlen und mildem Klima, wird das Wetter in Deutschland mancherorts wohl brenzlig. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat eine aktuelle Warnung für Deutschland herausgegeben. Am Sonntag, dem 30. März 2025, um 10:30 Uhr meldet der DWD regional stürmische Böen, Sturmböen an der Küste und auf den Bergen sowie Graupelgewitter im Nordosten. Zudem werden in der Nacht Schneefälle im höheren Bergland erwartet. echo24.de fasst den aktuellen Warnlagebericht zusammen.
Entwicklung der Wetter- und Warnlage laut DWD: Tief bringt Kaltluft nach Deutschland
Ein Tief zieht nach Südschweden und führt dabei Kaltluft polaren Ursprungs nach Deutschland, wie der DWD erklärt. Dies soll insbesondere in der Südosthälfte bis Montag für unbeständiges Wetter sorgen, während sich von Nordwesten her ein Hochdruckeinfluss durchsetzt.
Das unbeständige, trübe und nasse Wetter kündigte übrigens auch der 100-jährige Kalender zu Beginn der Sommerzeit an. Doch wo wird es mit Blick auf Sturm, Gewitter und Schnee laut DWD jetzt besonders heftig?
Warnung vor Sturm in Deutschland: Hier fällt der Wind heftiger aus
Im Tagesverlauf des Sonntags soll der Wind aus Südwest später auf West- bis Nordwest drehen, wie der DWD berichtet. Dabei könnten von der Nordsee bis zur östlichen Mitte hin verbreitet starke bis stürmische Böen mit Geschwindigkeiten zwischen 50 und 70 km/h auftreten.
Nach Nordosten und Westen hin seien Böen bis 60 km/h zu erwarten. An der Nordsee seien Sturmböen bis 80 km/h möglich. Auch in den Kammlagen der nördlichen und östlichen Mittelgebirge sowie auf den Alpengipfeln seien Sturmböen möglich, auf dem Brocken auch schwere Sturmböen bis 90 km/h, berichtet der DWD.
In der Nacht zum Montag lasse der Nordwestwind aber wieder nach. An der Küste könnten noch steife Böen bis 60 km/h auftreten, während in Hochlagen weiterhin Sturm herrsche. Am Montag seien dann nur noch in höheren Alpenlagen stürmische Böen bis 70 km/h zu erwarten.
Gewitterwarnung in Deutschland: Hier endet der März endet mit Knall
Tagsüber müssen sich insbesondere die Regionen in der Nordosthälfte auf einzelne Gewitter einstellen, schreibt der DWD. Die Gewitter könnten aber unter Umständen nicht alleine kommen, sondern können mit Sturmböen bis 85 km/h sowie Graupel einhergehen. In der Nacht zum Montag sollen die Gewitter aber rasch abnehmen.
Schnee, Frost und Glätte: Hier wird es winterlich gefährlich
In der Nacht zum Montag beginne außerdem an den Alpen anhaltender Schneefall, der bis Dienstagfrüh anhalten könnte. Die Schneefallgrenze sinke zunächst auf etwa 800 m, steige tagsüber aber wieder etwas an und sinke in der Nacht zum Dienstag erneut unter 800 m, wie der DWD erklärt.
In Lagen über 1000 m werden im Westen 15 bis 30 cm Neuschnee erwartet, im Osten sogar 30 bis 50 cm. Zwischen 800 und 1000 m sind meist 10 bis 15 Zentimeter möglich. Im Erzgebirge und Bayerischen Wald können oberhalb von 800 m in der Nacht zum Montag 1 bis 5 cm Neuschnee fallen. Tagsüber besteht laut DWD in höchsten Lagen Glättegefahr durch Schneeschauer. Zudem gilt laut Deutschem Wetterdienst auch eine Frostwarnung: In der Nacht zum Montag solls leichter Frost auftreten, aber nur im höheren Bergland auf.
Laut dem Wetterbericht des DWD steht Deutschland eine unruhige Wetterlage bevor. Sturmböen, Gewitter und Schneefall können in vielen Regionen zu gefährlichen Bedingungen führen. Autofahrer und Menschen, die sich im Freien aufhalten, sollten daher besondere Vorsicht walten lassen. Der DWD rät, die aktuellen Wetterwarnungen grundsätzlich aufmerksam zu verfolgen. Für Ostern sieht die Wetterlage aktuell ganz anders aus: Ein Experte kündigt ein „traumhaftes Hoch an Ostern“ an.
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