Richtige Reaktion gezeigt
Heilbronner Falken melden sich gegen die Lausitzer Füchse eindrucksvoll zurück
VonMarc Thorwartlschließen
Die Vorentscheidung fällt bereits im ersten Drittel, in dem die Heilbronner Falken wie entfesselt aufspielen.
○ Familientag der Heilbronner Falken wird ein voller Erfolg.
○ Auch die Punkte bleiben in der Käthchenstadt.
○ Falken spielen erstmals in den Retro-Trikots.
Bereits um 17 Uhr empfangen die Heilbronner Falken zum DEL2-Spiel am Sonntag die Lausitzer Füchse. Denn heute ist "Familientag" in der Kolbenschmidt-Arena, überall sind Aktionen für die kleinen Fans aufgebaut, die kostenloses Popcorn bekommen, beim Büchsenwerfen und mit etwas Glück in der Drittelpause beim Puckschießen teilnehmen können.
Da macht es sich bezahlt, dass die Heilbronner Falken in dieser Saison eine richtige Marketing-Offensive gestartet haben. Die Ränge sind wirklich prächtig gefüllt. Die Falken sind in der Partie favorisiert und wollen sich zudem für die Leistung vom Freitag in Dresden rehabilitieren. Das gelingt eindrucksvoll. Sie gewinnen mit 7:1.
Heilbronner Falken mit Lichtgeschwindigkeit
Im Spiel müssen die Heilbronner Falken auf Stefan Della Rovere verzichten, der verletzt ausfällt. Dafür geben sie auf dem Eis gleich ein gutes Bild ab, denn sie treten von heute bis zum 20. Dezember in den 33-Jahre-Jubiläums-Trikots an. Werden das die Glückstrikots? Wenn es nach dem ersten Drittel geht: ja! 59 Sekunden sind gespielt, da f indet Falken-Topscorer Dylan Wruck die Lücke, 1:0. Erstes Powerplay der Falken, 2:0. Bryce Gervais mit dem Querpass vors Tor, Davis Koch hält die Kelle hin.
Die Heilbronner Falken weiterhin im Vorwärtsgang. In der 11. Minute spielt die zweite Formation die Lausitzer schwindelig, Yannik Valenti vollendet per Direktabnahme. Dann Powerplay der Gäste - mit Chancen für die Falken. Erst scheitert Gervais bei einem Break, wenige Sekunden später macht es Alex Nikiforuk besser: 0:4! Damit endet der Arbeitstag für Gäste-Keeper Mac Carruth. Hilft aber nix. Von der Strafbank kommend nimmt Moritz Wirth die Scheibe auf, Querpass vors Tor, Wruck netzt zum 5:0 ein. Die Pausensirene erlöst die Gäste.
Heilbronner Falken nehmen Gas raus
Im zweiten Drittel sind es dann die Sachsen, die die ersten Aktionen starten. Klar, sie wollen sich hier nicht demütigen lassen, sondern wenigstens noch etwas Selbstvertrauen tanken. Die Heilbronner Falken hingegen haben einen Gang herausgenommen, verfolgen die Aktionen nicht mehr mit der letzten Konsequenz, die beste Chance vergibt Nikiforuk, der die Scheibe vor dem leeren Tor nicht trifft.
Ein anderer Heilbronner Falke hat da mehr Fortune. Koch macht - wieder im Powerplay - das 6:0 nach feiner Vorarbeit von Nikiforuk. Fünf Minuten vor der Pause dürfen die Gäste dann jubeln. Aus einer undurchsichtigen Situation heraus treffen sie zum 6:1. Damit geht es dann auch in die Kabinen.
Heilbronner Falken
Im letzten Abschnitt sind es wieder die Heilbronner Falken, die die Initiative ergreifen. Teilweise mit echten Traumkombinationen gelingt es immer wieder, sich ins Angriffsdrittel zu spielen und dort für Gefahr zu sorgen. Als es dann eine Strafe gegen die Gäste gibt, ist es geschehen. Valenti nimmt die Direktabnahme und trifft zum 7:0.
Danach ist die Luft draußen, die Hausherren gönnen sich sogar noch den Luxus, eine 97-sekündige, doppelte Überzahl ungenutzt zu lassen. Mit dem Sieg gegen Weißwasser haben die Heilbronner Falken sich auf alle Fälle eindrucksvoll zurückgemeldet und sind weiterhin oben mit dabei.
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