Heilbronner siegen im Ringer-Krimi
Auch gegen Adelhausen: Red-Devils-Party geht weiter
VonOlaf Kubasikschließen
Es sah nach der ersten Niederlage in der Ringer-Bundesliga für die Heilbronner aus - doch der Favorit aus Adelhausen hat die Rechnung ohne die Teufelskerle Christian Maier und Fabian Fritz gemacht.
Was für ein Publikum! Was für eine Bombenstimmung in der Neckargartacher Römerhalle! Und was für ein Ringer-Krimi am Samstagabend in der Bundesliga-Begegnung zwischen den Red Devils Heilbronn und dem Favoriten TuS Adelhausen! Sooo spannend wie die Wäscheleine in der Weißer-Riese-Werbung! Dass die roten Teufel am Ende mit 12:10 erneut als Sieger von der Matte gehen, haben sie zum Schluss den zwei Teufelskerlen Christian Maier und Fabian Fritz zu verdanken.
Nahezu unverändert zum ersten Kampf gegen Triberg (23:5) ist die Aufstellung von Trainer Marcus Mackamul. Lediglich eine Veränderung hat der Chef-Teufel vorgenommen: Statt Recep Topal tritt diesmal Azamat Kabisov in der Freistilklasse bis 66 Kilo an. Mackamul: "So war es eigentlich auch gegen Triberg vorgesehen, aber es gab Probleme." Und dass Kabisov sein Handwerk versteht, beweist er sogleich: Sieg durch technische Überlegenheit. Danach erklärt er kurz und knapp gegenüber echo24.de: "Ja, ich bin zufrieden mit mir."
Aber der Reihe nach: Zuerst geht Levan Metreveli Vartanov auf die Matte. Und er macht seine Sache gut: Punktsieg, Führung für die Red Devils. Dann tut sich Eduard Popp gegen die "deutsche Nummer zwei nach mir" im Schwergewicht schwer - und verliert knapp. Der Olympia-Fünfte gesteht allerdings: "Mein Saisonhöhepunkt war die WM - ich bin nicht mehr in Top-Form." Egal, doch Valentin Lupu wird darauf von Vize-Europameister Ivo Angelov geschultert. Plötzlich sieht es nicht mehr gut aus für die roten Teufel - zumal auch noch Stefan Kehrer nach Punkten unterliegt. Aber Kabisov mit besagtem Triumph bringt die Heilbronner wieder in Schlagdistanz. Pause.
Auch gegen Adelhausen: Red-Devils-Party geht weiter




Auftritt: Bogdan "Eiskalt" Eismont. Der quält sich bis zur totalen Erschöpfung zum Punktsieg. Geht da noch was für die Red Devils? Als Christian Fetzer und Taimuraz Friev ihre Kämpfe nach Punkten verlieren, glaubt niemand mehr an einen Heimsieg. Doch allesamt haben die Rechnung ohne Maier (Sieg durch technische Überlegenheit) und Fritz (12:8-Punktsieg) gemacht. Die beiden schaffen das für unmöglich Gehaltene - und die Römerhalle steht kopf. Schon wieder!
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