Stark gekämpft, aber dennoch verloren
Red Devils gehen gegen bockstarke Mainzer leer aus
VonOlaf Kubasikschließen
Als Christian Fetzer die Römerhalle fetzt, scheint für die Red Devils Heilbronn die Wende gegen den Favoriten möglich - aber daraus wird letztlich nix.
Klar, da kommt ein Hochkaräter in die Römerhalle nach Neckargartach. Aber warum sollen die Red Devils Heilbronn nicht auch den ASV Mainz von der Ringer-Bundesliga-Matte fegen? Die Euphorie ist nach zwei Siegen groß am Samstagabend - und es sieht sogar gaaanz kurz danach aus, als könnten die Heilbronner das Unmögliche möglich machen. Doch letztlich muss sich die Mannschaft von Trainer Marcus Mackamul dem Favoriten mit 11:18 beugen.
Mackamul vertraut dem Siegerteam gegen Adelhausen, stellt nur eine Position um: "Christian Maier hat einen grippalen Infekt." Logo, dass für den Teufelskerl jemand einspringen muss: Zaur Efendiev geht für ihn an den Start. Der beginnt mit einer Niederlage für Levan Metreveli Vartanov. Egal, denn Eduard Popp gleicht gegen seinen 33,2 Kilo leichteren Gegner sofort aus. Olympia-Eddy erklärt nach dem Kampf: "Ich wollte das Maximum herausholen, den Überlegenheitssieg - wurde aber zu stark geblockt."
Bildergalerie vom Heimkampf der Red Devils gegen Mainz




Den holt der Mainzer Ilir Sefai danach gegen Valentin Lupu. Und auch Stefan Kehrer verliert darauf seinen Kampf. Immerhin kann Recep Topal auf 5:9 verkürzen. Pause! Dummerweise verliert Publikumsliebling Bogdan "Eiskalt" Eismont in dieser Saison seinen ersten Liga-Kampf. Es sieht schlecht aus für die Red Devils...
Auftritt Christian Fetzer. Der Sonnyboy der Teufel legt los wie eine Nähmaschine - und gewinnt das Ding gegen Ruslan Kudrynets mit 8:3 - trotz eines Cuts über dem Auge. Fetzer fetzt darob fezig mit Radwende und Rückwärtssalto und erklärt selbstkritisch gegenüber echo24.de: "Ich habe unnötige Punkte abgegeben - vermutlich, weil ich kurz geschlafen habe. Letztlich hat aber der Sicherheitssieg für die Mannschaft gezählt."
Der Fetzer-Fez beflügelt das Team. ÜBERLEGENHEITSSIEG durch Taimuraz Friev. 11:11 - die Halle tobt. Aber gegen die bockstarken Mainzer Soner Demirtas und Balint Korpasi können Maier-Ersatz Efendiev und Fabian Fritz nichts mehr holen. 11:18 aus Devils-Sicht, aber irgendwie doch eingeplant...
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