Hock: "Er hat einen klaren Plan"

Rehms Boss schwärmt schon jetzt von Rüdi Riese

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13 Punkte aus sechs Spielen - die Rehm-Bilanz beim neuen Klub ist bärenstark.

Rüdiger Rehm an seinem Arbeitsplatz in Wehen.

Zwölf (!) Spiele waren es. Ein ganzes Dutzend Partien. So oft konnte der SV Wehen Wiesbaden in der dritten Liga in Folge nicht gewinnen. Bis er kam: Rüdiger Rehm. Nach seinem Amtsantritt vor einem guten Monat gewann der Hessen-Klub vier Partien in Folge. Seine Bilanz nun: 13 Punkte aus sechs Begegnungen. Klar, dass sein neuer Boss, Wehen-Sportdirektor Christian Hock, bereits jetzt gegenüber echo24.de von Rüdi Riese schwärmt: "Er hat einen klaren Plan, den er umsetzen will. Sowohl in der Ansprache als auch auf dem Trainingsplatz. Das nimmt die Mannschaft sehr, sehr gut an."

Das sieht man. Von Abstiegsnot ist beim ehemaligen Zweitligisten nix mehr zu spüren. Sieben Punkte Vorsprung hat die Rehm-Truppe nun schon auf einen der ungeliebten Plätze. Hock: "Mit den vier Siegen hätte natürlich keiner gerechnet. Jetzt gilt es, da dranzubleiben."

Lange musste er nicht am Fleiner baggern, bis er ihn überzeugen konnte. Nach einer Woche gab's das "Ja" von Rehm. Hock: "Wir waren uns schnell einig, wer der Nachfolger von Torsten Fröhling sein soll." Und genau dieser Nachfolger hat die Hessen nun wieder wach geküsst!

Die Karriere von Rüdiger Rehm in Bildern

Rüdiger Rehm (links), geboren am 22. November 1978 in Heilbronn, macht schon in der Juniorenzeit auf sich aufmerksam. Gemeinsam mit der A-Jugend des VfR Heilbronn gewinnt er 1996 den DFB-Vereinspokal.
Im Heilbronner Frankenstadion gewinnt der VfR gegen Energie Cottbus am Ende überdeutlich mit 6:1. Dieses Pokal-Bild entsteht jedoch kurz darauf, als Rehm mit dem VfR den Supercup gegen Borussia Dortmund gewinnt.
Die ersten Sporen im Herren-Fußball erwirbt sich Rehm ebenfalls beim VfR. In der Verbandsliga läuft er viermal für die Heilbronner auf.
Danach kommt das muntere Verein-wechsel-dich-Spielchen. Seine erste Profi-Station ist Waldhof Mannheim. In der Quadratestadt bleibt er vier Jahre. Danach geht es im Ein-Jahres-Takt vom 1. FC Saarbrücken über den SSV Reutlingen zu Erzgebirge Aue (Foto).
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