Die Bilanz des Fleiners ist beeindruckend

Rüdiger Rehm begeistert die Wehen-Fans

  • Olaf Kubasik
    VonOlaf Kubasik
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Nach drei Siegen in drei Spielen schwimmt die Rehm-Truppe auf der Erfolgswelle. Doch jetzt geht's zum dicksten Brocken...

Rüdiger Rehms Wehen-Bilanz kann sich sehen lassen.

Drei Spiele, drei Siege, neun gaaanz wichtige Punkte - und der Sprung von Platz 19 auf 15. Seit der Fleiner Rüdiger Rehm beim Fußball-Drittligisten SV Wehen Wiesbaden das Zepter schwingt, flutscht's richtig. Und die Fans sind zufrieden mit Rüdi Riese.

Kann Rüdiger Rehm Wehen Wiesbaden vor dem Abstieg retten?

Für Sandra Balan gibt es nichts auszusetzen am neuen Cheftrainer - denn: "Drei Spiele - drei Siege, was will man mehr?" Sven Derrick reagiert humorvoll, setzt einen Tränen lachenden Emoji hinter die Aussage "Der kann gar nix". Und für Maria Dittsch passt es einfach: "Rehm hat es in kurzer Zeit geschafft, den Schalter nach der langen Sieglos-Serie umzulegen - er scheint der Richtige für die Mannschaft zu sein."

Die Karriere von Rüdiger Rehm in Bildern

Rüdiger Rehm (links), geboren am 22. November 1978 in Heilbronn, macht schon in der Juniorenzeit auf sich aufmerksam. Gemeinsam mit der A-Jugend des VfR Heilbronn gewinnt er 1996 den DFB-Vereinspokal.
Im Heilbronner Frankenstadion gewinnt der VfR gegen Energie Cottbus am Ende überdeutlich mit 6:1. Dieses Pokal-Bild entsteht jedoch kurz darauf, als Rehm mit dem VfR den Supercup gegen Borussia Dortmund gewinnt.
Die ersten Sporen im Herren-Fußball erwirbt sich Rehm ebenfalls beim VfR. In der Verbandsliga läuft er viermal für die Heilbronner auf.
Danach kommt das muntere Verein-wechsel-dich-Spielchen. Seine erste Profi-Station ist Waldhof Mannheim. In der Quadratestadt bleibt er vier Jahre. Danach geht es im Ein-Jahres-Takt vom 1. FC Saarbrücken über den SSV Reutlingen zu Erzgebirge Aue (Foto).
Die Karriere von Rüdiger Rehm in Bildern

Noch etwas skeptisch zeigt sich Philipp Pander: "Bis jetzt läuft es ja offensichtlich. Mal schauen, ob es so bleibt..." Denn jetzt wartet der dickste Brocken auf die Wiesbadener: Tabellenführer MSV Duisburg. Dort am Samstag ein Sieg - dann dürfte Rehm auch das allerletzte Wehen-Fan-Herz zufliegen.

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