Der Fleiner spricht über eine Spielzeit mit Höhen und Tiefen
Rehm exklusiv: "Die Saison war wie eine Achterbahnfahrt"
VonNicolas Heroldschließen
Im Gespräch mit echo24.de blickt der Fleiner auf eine für ihn turbulente Saison zurück.
Am Ende gab's das ganz große Highlight. Nicht nur, dass Rüdiger Rehm mit dem SV Wehen Wiesbaden souverän die Klasse in der dritten Liga hielt, am Ende holte der Fleiner mit seinem neuen Klub sogar den Landespokal. Bierdusche inklusive! Die große Rehm-Rückkehr - mit der noch im Herbst nach seinem Rauswurf in Bielefeld niemand gerechnet hatte. Nach der turbulenten Saison blickt der Fußball-Trainer im Gespräch mit echo24.de zurück und sagt: "Da war alles mit dabei. Es war schon wie eine Achterbahnfahrt."
Der Reihe nach: Erst gibt's im Sommer den großen Schritt. Weg von der SG Sonnenhof Großaspach, raus aus der Komfortzone, rein in die 2. Bundesliga. Arminia Bielefeld ruft - und Rehm kommt. Große Bühne, neue Mannschaft, unruhiges Umfeld. Es will nicht funktionieren, der Familienvater wird nach zehn Spielen gefeuert. Ohne einmal gewonnen zu haben. Bitter!
Sein Ex-Klub sichert sich mit dem dritten Coach in der Saison am Ende mit Ach und Krach den Klassenerhalt. Rehm: "Wenn man etwas gemeinsam begonnen hat, wünscht man sich ein erfolgreiches Ende, auch wenn man daran nicht mehr teilnimmt. Deswegen hat es mich natürlich für alle im Verein gefreut." Dennoch: In Bielefeld lief es einfach nicht.
Danach? Kommt erst einmal das lange Warten. Rehm nimmt sich eine Pause, schaltet ab, zieht sich erst einmal zurück. Verarbeitung ist angesagt. Und dann bekommt diese kuriose Saison ihr dickes, fettes Happy End. Den 38-Jährigen zieht es zu Wehen Wiesbaden. Der Hessen-Klub steckt tief im Abstiegssumpf, hat eine lange Pleiten-Serie hinter sich. Und Rehm? Der wird zu Rüdi Riese, gewinnt zum Start viermal in Folge. Am Ende steht Platz sieben in der dritten Liga. Wahnsinn!
Eine Woche nach Saison-Schluss gewinnt die Rehm-Truppe auch noch den Hessen-Pokal. Die Achterbahnfahrt kommt mit vollem Karacho zum Stehen - und zu einem positiven Ende. Und jetzt? Rehm: "Aktuell steht noch die Kaderplanung an, dann geht es mit der Familie in den Urlaub. Da ist dann auch das Handy mal aus." Er hat es sich redlich verdient!
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