Wie geht es weiter?
Alpine verblüfft mit Statement über Schumachers Zukunft
VonSimon Monesschließen
Mick Schumacher steht vor einer entscheidenden Karriere-Wahl. Der Deutsche verfügt über mehrere Optionen für 2026. Jedoch drängt ein Team nun zur Eile.
Bahrain – Die Uhr tickt für Mick Schumacher. Das Motorsportjahr 2025 neigt sich dem Ende zu und noch immer ist unklar, wie es im kommenden Jahr für den Deutschen weitergeht. Sein aktueller Arbeitgeber Alpine macht nun Druck und fordert Klarheit über die Zukunftspläne von Schumacher für 2026.
„Es ist Zeit, eine Entscheidung zu treffen“, verkündete Alpine-Teamchef Philippe Sinault vor dem WEC-Finale in Bahrain unmissverständlich. „Wie ihr euch vorstellen könnt, brauchen wir jetzt so schnell wie möglich Klarheit“, wird der Franzose deutlich. Der Druck auf Mick Schumacher, der um seinen Hund trauert, wächst also.
Bleibt Mick Schumacher mit Alpine in der WEC oder wechselt er in die IndyCar Series?
Doch der 26-Jährige gibt sich gewohnt cool, wenn es um seine Zukunft geht. „Ich muss mir noch klarwerden, was ich 2026 machen will. Ich kann es mir aussuchen – außer Formel 1. Ich habe sehr gute Optionen auf dem Tisch liegen“, erklärte Schumacher laut Speedweek vor dem WEC-Saisonfinale in Bahrain.
Eine Option ist offensichtlich eine weitere Zusammenarbeit mit Alpine in der WEC. „Er hat wirklich Spaß bei uns, da könnt ihr sicher sein. Wenn er weitermachen will, möchten wir auf jeden Fall mit ihm weitermachen“, so Sinault. Dabei schien diese Tür bereits geschlossen, nachdem das französische Team die Verpflichtung von Antonio Felix da Costa verkündet hatte.
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Schumachers Herz schlägt jedoch weiterhin für Monopostos. Entsprechend ist auch ein Wechsel in die IndyCar eine Option. Zumal der 26-Jährige nach seinem Test mit Rahal Letterman Lanigan Racing vor Begeisterung sprühte. Und auch der ehemalige Formel-1-Chef Bernie Ecclestone riet Schumacher zu dem Wechsel in die USA.
Und auch die Hoffnung auf ein Formel-1-Comeback ist ungebrochen: „Natürlich ist die Formel 1 immer noch in meinem Kopf. Und wenn es ein Angebot gäbe, würde ich wohl nicht nein sagen. Die Formel 1 liegt mir immer noch am Herzen.“ Für 2026 ist das aber keine realistische Option. (smo)
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