Anwalt meldet sich zu Wort
Biathlon: Tragischer Tod von Bakken - Ergebnisse verzögern sich massiv
VonTobias Rufschließen
Der Tod von Sivert Guttorm Bakken hat die Biathlon-Szene erschüttert. Auf die Hintergründe muss die Familie aber noch lange warten. Das haben die Ermittlungsbehörden und der Anwalt der Familie nun bestätigt.
Lavazè - Am 23. Dezember ereignete sich im italienischen Lavazè das tragische Unglück um den norwegischen Biathleten Sivert Guttorm Bakken. Der 27-Jährige verstarb im Trainingslager. Die genauen Hintergründe sollten eigentlich zwischen den Jahren aufgeklärt werden. Laut Medienberichten wird sich der Prozess um einen langen Zeitraum verzögern.
Der norwegische TV-Sender ‚NRK‘ veröffentlichte am 30. Dezember die neusten Entwicklungen rund um den tragischen Tod von Sivert Guttorm Bakken. Demnach müssen sich die Angehörigen noch mehrere Monate gedulden, ehe die genauen Ergebnisse feststehen.
Biathlon: Tod von Sivert Guttorm Bakken - „Das wird erst in einigen Monaten der Fall sein“
„Wir hatten gehofft, dass die Familie jetzt Antworten erhalten würde, aber das wird erst in einigen Monaten der Fall sein“, wird Bernt Heiberg, Rechtsbeistand der Familie des toten Biathleten, in den norwegischen Medien zitiert. In vorherigen Berichten hieß es, dass die Erkenntnisse kurz nach den Weihnachtstagen veröffentlicht werden sollten.
Hintergrund der massiven Verzögerung sind juristische Details, die seitens der italienischen Ermittlungsbehörden gängig sein sollen. Demnach soll der Todesfall Bakken als „verdächtig“ eingestuft sein. Das heißt im Konkreten, dass die „Todesursache nicht direkt feststeht und es keine Anhaltspunkte auf Fremdverschulden gibt“.
Biathlon: Ergebnisse erst im März - Bakkens Leichnam in die Heimat überführt
Bis zum 7. März sollen die Ergebnisse vorliegen. Dann läuft laut ‚NRK‘ die vorgegebene Frist der forensischen Experten ab. „Die italienische Polizei und Staatsanwaltschaft waren sehr entgegenkommend und kooperativ. Sie haben gute Vorkehrungen getroffen, um sicherzustellen, dass die Hinterbliebenen so viele Informationen wie möglich erhalten, und haben dazu beigetragen, dass Bakken so schnell wie möglich nach Norwegen überführt wurde“, ergänzte Anwalt Heiberg.
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Das einzig bislang bekannte Detail rund um den tragischen Tod hatte der norwegische Biathlon-Verband am 24. Dezember veröffentlicht. Demnach habe Bakken eine Höhentrainingsmaske getragen, als er tot in seinem Hotelzimmer in Lavazè aufgefunden wurde. Dem Verband seien „die Umstände des Erwerbs und der Verwendung dieser Maske nicht bekannt“, hieß es in der Stellungnahme an Heiligabend. (Quelle: chiemgau24.de, truf)
