„Wäre eine gute Sache“
Neuer Weg für Mick Schumacher? Formel-1-Legende gibt Ratschlag
VonSönke Brederlowschließen
Mick Schumacher erwägt 2026 einen Start in der amerikanischen IndyCar-Serie. Eine bekannte Formel-1-Legende bewertet den Schritt als genau richtig.
Gland – Ein Wechsel von Mick Schumacher in die amerikanische IndyCar-Serie ist keineswegs ausgeschlossen: Nach seinen ersten Testfahrten in Indianapolis ließ der Sohn von Rekordweltmeister Michael Schumacher bereits durchblicken, dass er sich eine Saison in den USA gut vorstellen kann. Nun rät sogar Formel-1-Urgestein Bernie Ecclestone zu einem Wechsel in die IndyCar-Serie.
„Für ihn wäre das eine gute Sache“, sagte Ecclestone in einem exklusiven Interview mit sport.de. „Ich denke, das ist eine super Idee.“ Was treibt den früheren Formel-1-Boss, der erst vor wenigen Tagen seinen 95. Geburtstag feierte, zu dieser Einschätzung? „Er hatte immer ein Problem mit seinem Namen, das tat mir schon immer leid.“
Bernie Ecclestone rät Mick Schumacher zu Wechsel in die IndyCar-Serie
„Er konnte nie zur richtigen Zeit im richtigen Auto sitzen“, ergänzt Ecclestone. Mick Schumacher hatte 2021 sein Formel-1-Debüt im unterlegenen Haas-Team gefeiert und erreichte in seiner ersten Saison kein einziges Mal die Top 10. Erst in seinem zweiten Jahr gelang dem heute 26-Jährigen mit einem achten und einem sechsten Platz der Einzug in die WM-Punkte.
Trotzdem sorgten zahlreiche Unfälle für heftige Kritik – und führten schließlich zum vorläufigen Formel-1-Aus des Deutschen, der nach wie vor auf eine Rückkehr in die Königsklasse hofft. Die Chancen auf ein Cockpit bei Neueinsteiger Cadillac haben sich jedoch zerschlagen, was nun einen möglichen Wechsel in die amerikanische IndyCar-Serie in den Fokus rückt.
Erfolge, Rückschläge und das bittere Formel-1-Aus: Die Karriere von Mick Schumacher in Bildern




Für Ecclestone wäre das der richtige Schritt: „Die IndyCar-Serie wäre da ein bisschen einfacher, der Wettbewerb ist nicht so groß wie in der Formel 1, wenn man sieht, wie sehr die Top 10 in der Formel 1 in Konkurrenz zueinander stehen, etwa im Qualifying“, erinnert der 95-jährige Brite, der zu den reichsten Sportfunktionären der Welt gehört.
Wie es für Mick Schumacher im kommenden Jahr weitergeht, ist jedoch noch unklar. „Für 2026 ist alles offen“, sagte der aktuelle Alpine-Pilot kürzlich. „Ich habe verschiedene Optionen, IndyCar ist eine davon.“ Ein weiteres Engagement in der Langstrecken-WM scheint derzeit allerdings eher unwahrscheinlich. (SoBre)
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