Kommentar
Advent, Advent, der VfB-Baum brennt - mal wieder!
VonNicolas Heroldschließen
Der VfB steckt zum Jahresende - mal wieder - in der Krise. Hoffnung gibt es aber dennoch. Ein Kommentar.
Es ist ja nicht so, als ob die Anhänger des VfB Stuttgart die Situation nicht kennen würden. Kaum steht die besinnliche Zeit des Jahres an, brennt beim Fußball-Bundesligisten der Baum. Das hat unschöne Tradition: 2018, 2017, 2015, 2014, 2013. Immer drin im Tabellenkeller. Sorgenfrei? Ein unbekanntes Wort. Selbst in der Aufstiegs-Saison in der 2. Bundesliga krachte es im Advent. Stichwort: Würzburg. Advent, Advent, der VfB-Baum brennt - alle Jahre wieder!
An eine richtig gute VfB-Hinrunde in der Bundesliga können sich die Anhänger fast schon nicht mehr erinnern. Die Saison wurde in schöner Regelmäßigkeit schon vor der Winterpause in den Sand gesetzt. So auch in diesem Jahr. Aber: Es besteht - anders als im Frühjahr 2016 - große Hoffnung, dass es in diesem Jahr etwas wird mit dem Klassenerhalt. Der Grund: die Schwäche der Gegner.
Diese Teams muss der VfB Stuttgart hinter sich lassen
Düsseldorf, Nürnberg, Hannover - diese drei Teams konnten bislang genauso wenig überzeugen wie die Stuttgarter. Tristesse am Tabellenende! Diese Konkurrenten gilt es hinter sich zu lassen. Das würde am Ende reichen für den Klassenerhalt. Eine machbare Aufgabe, wenn der VfB endlich in die Spur findet. Und das am besten schon im Advent. Damit der VfB-Baum zu Weihnachten nicht schon komplett abgefackelt ist!
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