Einwurf ins Tor
Das sagt Zieler zu seinem Mega-Bock
VonNicolas Heroldschließen
Der VfB-Keeper kassiert gegen Werder Bremen ein unfassbares Gegentor, kann nach dem Spiel aber schon wieder lächeln.
Es war DIE Szene des gesamten Bundesliga-Spieltags - und wohl auch der bisherigen Saison. Das 1:1 im Spiel des VfB Stuttgart gegen Werder Bremen. VfB-Verteidiger Borna Sosa wirft den Ball ein, Torwart Ron-Robert Zieler rechnet nicht damit, will die Kugel in letzter Sekunde annehmen, der Ball springt ihm aber vom Fuß direkt ins Tor. Irre! Unfassbar! Einzigartig! Der Mega-Bock des VfB-Keepers war daher natürlich auch DAS Thema nach dem 2:1 (1:0)-Sieg der Stuttgarter!
Ron-Robert Zieler: "Ich habe nicht damit gerechnet"
Und Zieler selbst? Der konnte nach dem Spiel schon wieder drüber schmunzeln. Ging ja am Ende nochmal alles gut aus. Nur: Was war da los in der 68. Minute? Zieler erklärte nach der Partie: "Das Spiel war unterbrochen. Ich habe nicht damit gerechnet, dass der Ball so präzise und schnell zu mir geschmissen wird. In dem Moment denkt man natürlich auch nicht darüber nach, was wäre, wenn man ihn einfach durchlässt. Ich habe versucht, den Ball noch zu kontrollieren. In dem Moment war es dann auch zu spät. Dadurch wird es zu einem ganz kuriosen Ding."
Bilder vom Spiel des VfB gegen Werder
Denn: Hätte Zieler den Ball einfach durchgelassen, hätte Werder einen Eckball bekommen. Ein Einwurf kann ohne Berührung nicht zu einem Tor führen. Aber: Der VfB-Keeper wollte den Ball stoppen, erwischte ihn dabei. Dadurch war es ein regulärer Treffer. Doppelt bitter! Umso wichtiger für den VfB: der spätere Siegtreffer durch Gonzalo Castro in der 75. Minute. Zieler ehrlich: "Wir waren beim 2:1 alle erleichtert!" Somit bekam der Mega-Bock wenigstens ein Happy End.
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