Bis zu 25 Prozent
Flüge, Essengehen, Friseurbesuch: Was 2024 für Verbraucher teurer wird
VonFabian Girschickschließen
Das neue Jahr hat gerade erst begonnen und schon macht sich bei einigen Frust breit – denn 2024 wird um einiges teurer. echo24.de verrät, wo es besonders hohe Preisanstiege gibt.
Zu Beginn eines neuen Jahres werden traditionellerweise nicht nur Vorsätze gefasst, sondern häufig auch Preise erhöht. In der Vergangenheit betraf dies zum Beispiel häufig das Briefporto der Deutschen Post oder die Beitragssätze vieler Krankenkassen. Doch auch Konsumgüter wie Lebensmittel oder Pflegeprodukte sind davon nicht ausgeschlossen. echo24.de fasst zusammen, welche Produkte und Dienstleistungen 2024 betroffen sind.
Preis-Schock in der Gastronomie: Anstiege von bis zu 25 Prozent
Vor kurzem berichtete echo24.de bereits, dass auswärts Essen gehen ab 2024 deutlich teurer wird, da die Mehrwertsteuer für die Gastronomie nun wieder 19 Prozent beträgt. Während der Corona-Pandemie wurde diese auf sieben Prozent gesenkt. Verbraucher merken das vielleicht schon beim nächsten Besuch im Restaurant.
Bei McDonald’s etwa, wo der Preis für den Frühstücksklassiker „McMuffin Fresh Chicken“ im Oktober 2023 in einer Münchner Filiale noch bei 3,39 Euro lag – werden im Januar 2024 schon zehn Cent mehr, also 3,49 Euro fällig. Andere Produkte wie Menüs wurden sogar um 20 Cent erhöht.
Zwar sind aktuell noch nicht alle Speisen davon betroffen, jedoch sei laut Experten auch mit späteren Preissteigerungen zu rechnen. Zudem können größere Ketten wie McDonald’s ihre Preise vermutlich geringer halten als kleine Einzelbetriebe.
Auch Dienstleistungen werden teurer – darunter Haarschnitte und Flugreisen
Nicht ganz so drastische Preiserhöhungen zeichnen sich in Friseursalons ab. Doch auch hier wird es Anstiege geben, schließlich steigt der Mindestlohn und die Energiekosten werden teurer.
Da die Ticketsteuer auf Passagierflüge angehoben werden soll, werden auch Flugtickets voraussichtlich spürbar teurer. „Die Ticketsteuer betrifft sämtliche Passagiere, die von deutschen Flughäfen abheben. Je nach dem Endziel der Reise werden zwischen 12,73 und 58,06 Euro pro Ticket fällig“, schreibt der „Spiegel“. Um wie viel die Steuer steigt, steht aktuell noch nicht fest – jedoch wird davon ausgegangen, dass die Ticketsteuer um 50 Prozent steigen müsste.
Autofahrer trifft es besonders hart – auch Bahnfahren wird teurer
Auch vieles rund ums Auto wird teurer. So verlieren Verbraucher künftig rund drei Cent mehr an der Zapfsäule, müssen für E-Autos mehr bezahlen und haben auch höhere Kosten für die Führerscheinprüfung.
Lohnt sich denn dann vielleicht ein Umstieg auf die Bahn umso mehr? Jein. Denn während die Spar- und Supersparpreise gleich bleiben sollen, kosten Flexpreistickets seit dem Fahrplanwechsel im Schnitt rund 4,9 Prozent mehr. Zudem hat sich der Preis für die BahnCard 25 um drei Prozent erhöht.
Wie steht es um die Klassiker? So teuer werden Brief-Porto und Krankenkasse
Doch wie sieht es eigentlich bei den Klassikern – dem Briefporto und den Beitragssätzen der Krankenkassen – aus? Da die Bundesnetzagentur den Antrag der Deutschen Post auf Erhöhung des Briefportos im Jahr 2024 abgelehnt hat, behalten Briefsendungen bis Ende 2024 das Preisniveau von 2023.
Bei den Krankenkassen zeigt sich ein gemischtes Bild, denn während einige den Zusatzbeitrag sogar senken, erhöhen ihn andere deutlich. Die AOK Plus bspw. von 1,5 auf 1,8 Prozent. Andere wie die Techniker Krankenkasse halten ihn konstant (1,2 Prozent).
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