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Lidl-Kunde verärgert über Angebote – „Das will nicht in meinen Kopf“

  • Tobias Becker
    VonTobias Becker
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Auf Facebook wundert sich ein Kunde über die Angebote von Lidl. Die vom Discounter beworbenen Produkte sind wohl zu schnell weg. Die Erklärung folgt direkt.

Woche für Woche fliegen die Prospekte von Discountern und Supermärkten wie Lidl, Kaufland und Aldi in die Briefkästen der Region Heilbronn. Bei manchen Kunden kommen sie auch direkt per App aufs Handy. Die Angebote finden häufig großen Anklang, sorgen dazu hier und da auch noch für fleißiges Sparen. Aber nicht alle Kunden sind glücklich, denn manche lassen auf Facebook ihrem Frust freien Lauf.

Kunde ärgert sich über Lidl-Angebote: „Will nicht in meinen Kopf“

So hat sich nun – wieder einmal – ein Kunde auf Facebook bei Lidl über die Aktionen beschwert. Sven G. bleibt in seinem Post zwar höflich, ist aber auch frustriert, denn die beworbenen Angebote sind häufig nicht mehr aufzufinden in den Filialen. Ein Punkt, den schon einige User auf Facebook in der Vergangenheit angeprangert haben. Zwar gibt es auch humorvolle Beschwerden, aber diese ist durchaus ernst gemeint.

„Warum sind immer einzelne Positionen bereits ausverkauft, bevor eine Aktion überhaupt begonnen hat?“, fragt der Lidl-Kunde auf der offiziellen Facebook-Seite von Discounter-Riese Lidl. Er wundert sich weiter: „Das will nicht in meinen Kopf.“ Erst vor kurzem musste sich Lidl mit Parkplatz-Frust der Kunden auseinandersetzen, nun der nächste Ärger. Doch wie reagiert der Discounter?

Lidl antwortet auf Kunden-Frust: Das ist die Erklärung zum Angebots-Problem

Das Social-Media-Team von Lidl agiert gewohnt freundlich und souverän. Zunächst bedanken sie sich für das Feedback, das sie weiterreichen werden, erklären dann aber auch die Situation: „Für jede Aktion bestimmen wir den Bedarf der jeweiligen Produkte auf Grundlage zahlreicher Faktoren wie beispielsweise unserer Erfahrungswerte aus vergleichbaren früheren Aktionen.“

Ziel sei es, allen Kunden die beworbene Aktionswaren anbieten zu können, aber: „Leider liegt das nicht immer in unserer Hand und vor allem in dieser schwierigen Zeit kommt es öfter zu Lieferengpässen.“ Eine Antwort, die durchaus verständlich ist.

Hinzu kommt wohl auch, dass eine plötzlich gestiegene Nachfrage, die Erfahrungswerte zunichtemachen kann. Immerhin ist eine Antwort auf Fragen der Kunden meist vorhanden, was nicht nur für Lidl gilt, sondern auch für Kaufland, wo einer Kundin vor kurzem ein Kassenbon-Detail aufgefallen ist.

Rubriklistenbild: © Ebert / echo24.de

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