Später in den Ruhestand
Renten-Änderung ab 2025: Dieses neue Eintrittsalter gilt jetzt
VonJuliane Reyleschließen
Der Renteneintritt ist individuell, doch je nach Jahrgang liegt die Regelaltersgrenze höher oder niedriger. Was gilt für die Rente ab 2025?
Zum Jahresbeginn 2025 ergeben sich rund um die Rente zahlreiche Änderungen, die insbesondere das Renteneintrittsalter betreffen. Die „Deutsche Rentenversicherung“ informiert darüber, dass die Regelaltersgrenze sowie die Bedingungen für langjährig Versicherte angepasst werden. echo24.de fasst zusammen.
Regelaltersgrenze steigt: Dieses Renteneintrittsalter gilt ab 2025
Ab 2025 gilt für den Jahrgang 1960 eine Regelaltersgrenze von 66 Jahren und 4 Monaten. Diese wird bis 2031 schrittweise auf 67 Jahre angehoben. Wer im Jahr 1964 oder später geboren ist, erreicht das reguläre Rentenalter erst mit 67 Jahren, wie die Deutsche Rentenversicherung schreibt. echo24.de berichtet auch, wer schon mit 62 Jahren in Rente gehen kann.
Besonders langjährig Versicherte, die mindestens 45 Jahre Beiträge gezahlt haben, können die abschlagsfreie Altersrente bereits vor dem regulären Rentenalter in Anspruch nehmen. Für den Jahrgang 1961 liegt das Mindestalter bei 64 Jahren und 6 Monaten. Diese Grenze steigt aber ebenfalls schrittweise auf 65 Jahre. Außerdem gibt es noch mehr Änderungen bei der Rente: Das gilt für Senioren ab 2025. Eine Änderung ab März kostet Rentnern Geld.
Diese Abschläge gelten bei früherem Rentenbeginn
Wer mindestens 35 Jahre in der gesetzlichen Rentenversicherung versichert war, kann ab 63 Jahren eine Altersrente mit Abschlägen in Anspruch nehmen, wie die Deutsche Rentenversicherung schreibt. Der Abschlag beträgt 0,3 Prozent pro Monat vor Erreichen des regulären Rentenalters.
Ab dem Jahrgang 1962 steigt das Renteneintrittsalter auf 66 Jahre und 8 Monate, was bei einem Rentenbeginn mit 63 Jahren einen Abschlag von 13,2 Prozent bedeutet.
Die schrittweise Anhebung der Regelaltersgrenze und die Anpassungen bei der Altersrente für langjährig Versicherte haben weitreichende Auswirkungen auf alle zukünftigen Rentner. Jeder sollte sich rechtzeitig über die individuellen Möglichkeiten und informieren und entsprechend die Zukunft planen. Beispielsweise kann neben der gesetzlichen Rente eine private Altersvorsorge sinnvoll sein, ein Experte gibt einen wichtigen Tipp. Wer aber eine Rente wie Angela Merkel bekommt, ist wohl nicht mehr von weiteren Einkommensquellen abhängig.
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