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Ukraine-Krieg: Explosionen in Odessa – Schnelle russische Vorstöße im Osten

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News-Ticker zum Ukraine-Krieg: Angriff auf Odessa. Ukraine attackiert südrussische Region Krasnodar. Russland meldet Einnahme von Nova Illinka.

Dieser Ticker ist beendet. Alle weiteren Entwicklungen im Ukraine-Krieg finden Sie in unserem neuen Ticker.

Update vom 28. November, 8.20 Uhr: Der ukrainische Generalstab hat neue Zahlen zu Russlands Verlusten in den Gefechten bekanntgegeben. Demnach sind binnen eines Tages etwa 1220 russische Soldaten an der Front entweder getötet oder verletzt worden. Unabhängig verifizieren ließen sich die Angaben nicht. Der Überblick:

  • Soldaten: 736.630 (+1220 zum Vortag)
  • Panzer: 9450 (+1)
  • Gepanzerte Fahrzeuge: 19.306 (+2)
  • Artilleriesysteme: 20.852 (+22)
  • Drohnen: 19.661 (+45) 
  • Fahrzeuge und Tanklaster: 30.186 (+60)
  • Spezialausrüstung: 3697 (+10)

Transparenzhinweis

Die hier verarbeiteten Informationen stammen von internationalen Medien und Nachrichtenagenturen, aber auch von den Kriegsparteien im Ukraine-Krieg. Die Angaben zum Krieg in der Ukraine lassen sich nicht unabhängig überprüfen.

Update vom 28. November, 5.30 Uhr: In der ukrainischen Hafenstadt Odessa am Schwarzen Meer sind Medienberichten zufolge Explosionen zu hören. Wie das ukrainische Nachrichtenportal Zerkalo Tyzhnya und andere lokale Medien berichten, soll es sich um einen Angriff mit Marschflugkörpern handeln. Offizielle Bestätigungen liegen zunächst nicht vor.

Russische Rakete trifft ukrainische Hafenstadt Odessa. (Archivbild)

Update vom 28. November, 5.00 Uhr: Zwei Bezirke der südrussischen Region Krasnodar sind in der Nacht Ziel ukrainischer Drohnenangriffe geworden, wie der Gouverneur der Region, Weniamin Kondratjew, auf Telegram mitteilte. Eine Person sei durch Trümmer einer abgeschossenen Drohne verletzt worden. Weitere Details zu den Angriffen und möglichen Schäden waren zunächst nicht bekannt.

Panzer, Drohnen, Luftabwehr: Waffen für die Ukraine

Die Bundeswehr nutzt den Kampfpanzer Leopard in verschiedenen Varianten seit 1979. Bewaffnet mit einer 120-Millimeter-Kanone lassen sich in den jüngeren Modellen von vier Soldaten an Bord Ziele in einer Entfernung bis zu 5000 Metern bekämpfen. Die Ukraine erhält Panzer des Typs Leopard 2 A6. Das 62,5 Tonnen-Gefährt war bei seiner Einführung im Jahr 2001 als verbesserte Variante des A5 etwa mit neuer Hauptwaffe versehen worden. Das Modell A6M verfügt zudem über einen erhöhten Minenschutz.
Der US-Kampfpanzer M1 Abrams gleicht dem Leopard 2 in weiten Teilen. Den M1 Abrams gibt es seit 1980 in mittlerweile drei Hauptvarianten. Seit dem Modell M1A1 ist eine 120-Millimeter-Kanone an Bord. Die vier Insassen werden von einer Stahl-Panzerung vor Angriffen geschützt. Mit 1500 PS kommt der je nach Modell bis zu 74 Tonnen schwere Abrams auf eine Höchstgeschwindigkeit von knapp 68 Kilometern pro Stunde. Anders als der Leopard 2 wird der M1 Abrams über eine Gasturbine mit Kerosin angetrieben.
Die Hauptwaffe der US-amerikanischen Bradley-Schützenpanzer besteht aus einer 25-Millimeter-Maschinenkanone M242 Bushmaster, die zwischen 100 und 200 Schuss pro Minute verschießen kann. Zudem sind die gepanzerten Kettenfahrzeuge, die nach General Omar N. Bardley benannt sind, mit Maschinengewehren des Typs M240 sowie panzerbrechende Raketen ausgestattet. Die Besatzung umfasst bis zu zehn Soldaten: Fahrer, Kommandant, Richtschütze sowie bis zu sieben Soldaten als Infanterietrupp. Der Panzer wurde dafür konzipiert, im Verbund mit Panzerartillerie und Kampfhelikoptern zu operieren.
Beim AMX-10 RC aus Frankreich handelt es sich um einen amphibischen Spähpanzer. Der Panzer wird aufgrund seiner schwereren Panzerung und Bewaffnung hauptsächlich bei der Aufklärung eingesetzt. Ausgestattet ist er mit einer 105-Millimeter-Kanone, wodurch er auch als Panzerjäger verwendet werden kann. Die Besatzung besteht aus mindestens vier Soldaten. Bei einer Gefechtsmasse von 14,2 Tonnen ist der Panzer mit 85 km/h extrem mobil.
Panzer, Drohnen, Luftabwehr: Waffen für die Ukraine

Update vom 28. November, 4.45 Uhr: Russland hat nach Angaben des Verteidigungsministeriums die Siedlung Nova Illinka in der Nähe der umkämpften Stadt Kurachowe in der ostukrainischen Region Donezk eingenommen. Kriegsblogger berichteten von schnellen russischen Vorstößen in der Ostukraine. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bezeichnete in seiner nächtlichen Videoansprache die Gebiete um Kurachowe und Pokrowsk als „Schauplatz einiger der heftigsten Kämpfe des Konflikts“.

Update vom 27. November, 22.02 Uhr: Jede Entscheidung des künftigen Präsidenten Donald Trump, die Ukraine-Hilfen zu kürzen, komme einem Todesurteil für die ukrainische Armee gleich, sagt der stellvertretende russische UN-Botschafter Dmitri Poljanski. Er zeigt sich im UN-Sicherheitsrat sicher, dass Trump auf alle Fälle die Unterstützung der Ukraine überprüfen werde.

Dem scheidenden Präsidenten Joe Biden wirft er vor, durch die zuletzt intensivierte Unterstützung ein „Chaos sowohl in Russland als auch im neuen Team im Weißen Haus“ schaffen zu wollen. Von Trumps Stab war zunächst keine Stellungnahme zu den Äußerungen Poljanskis zu bekommen.

Russland soll angeblich Truppen auf der Kinburn-Nehrung im Schwarzen Meer zusammenziehen

Update vom 27. November, 20.14 Uhr: Russland soll nach ukrainischen Angaben Truppen auf der Kinburn-Nehrung im Schwarzen Meer zusammenziehen. Der Sprecher der Verteidigungskräfte Süd, Wladyslaw Woloschyn, erklärte im ukrainischen Fernsehen, dass Russland dort eine Befestigungsanlage ausbaue, um die Überquerung des Flusses Dnipro und die Landung der ukrainischen Truppen auf den Nehrungen Tendra und Kinburn zu verhindern. Auch versuche Russland damit die heftig umkämpfte Dnirpo-Mündung und Dnipro-Insel unter Kontrolle zu halten, berichtet die ukrainische Nachrichtenagentur ukrinform.

Update vom 27. November, 19.51 Uhr: Den USA sollen Informationen vorliegen, dass Nordkorea zusätzliche Lieferungen ballistischer Raketen sowie selbstfahrender Langstreckenartillerie und Mehrfachraketensysteme (MLRS) an Russland vorbereitet. Das erklärte laut European Pravda der stellvertretende US-Botschafter bei den Vereinten Nationen, bei einer Sitzung des UN-Sicherheitsrates. Russland solle laut Wood im vergangenen Jahr „mehr als 100 ballistische Raketen“ von Nordkorea erhalten haben, die Moskau zum Angriff auf ukrainische Städte eingesetzt haben soll.

Lage an der Front im Ukraine-Krieg: Generalstab meldet am Mittwoch 102 Gefechte

Update vom 27. November, 18.09 Uhr: Am Mittwoch hat es nach Angaben des ukrainischen Generalstabs im Ukraine-Krieg 102 Gefechte an der Front gegeben. Die meisten Angriffe habe Russland demnach bei Pokrowsk (24 Attacken) und Kurachowe gestartet. Im Raum Kurachowe sollen die Kämpfe noch anhalten. 21 Attacken wurden zurückgeschlagen, sechs Gefechte dauern an, heißt es in dem Bericht auf Facebook.

Strafprozess in Russland gegen Kritiker des Ukraine-Krieges

Update vom 27. November, 17.03 Uhr: In Russland hat ein neuer Strafprozess gegen den bereits inhaftierten Kriegsgegner Alexej Gorinow wegen angeblicher Rechtfertigung des Terrorismus begonnen. Oppositionsführer Ilja Jaschin veröffentlichte ein Foto auf seinem Telegramkanal, auf dem Gorinow im Käfig des Verhandlungssaals ein Schild mit der Aufschrift: „Genug getötet. Stoppen wir den Krieg“ hochhält. Er sei stolz auf dessen unbeugsame pazifistische Haltung, schrieb Jaschin dazu. Bei einer Verurteilung drohen Gorinow weitere fünf Jahre Haft.

Gorinow war einer der ersten Menschen in Russland, der wegen angeblicher Diskreditierung der russischen Armee im Ukraine-Krieg zu einer Haftstrafe ohne Bewährung verurteilt wurde. Er erhielt sieben Jahre Freiheitsentzug. Der inzwischen 63-Jährige hatte 2022 kurz nach Kriegsbeginn als Abgeordneter eines Moskauer Stadtbezirks bei einer Sitzung eine Schweigeminute „für die Opfer der derzeitigen militärischen Aggression in der Ukraine“ gefordert. Die Gesundheit Gorinows gilt nach mehr als zweieinhalb Jahren im Gefängnis als angeschlagen, trotzdem war er im Sommer bei einem großen Gefangenenaustausch nicht berücksichtigt worden.

News im Ukraine-Krieg: Russische Angriffe auf Grenzgebiete und Teile von Charkiw - 300 Explosionen

Update vom 27. November, 15.36 Uhr: Innerhalb der vergangenen 24 Stunden soll Russland 62 Mal mit verschiedenen Waffentypen die Grenzgebiete Tschernihiw, Sumy und Teile des Gebiets Charkiw angegriffen haben. Das meldete der Pressedienst des ukrainischen Einsatzkommandos Piwnitsch auf Facebook. Es soll im Zuge der Angriffe im Ukraine-Krieg zu 300 Explosionen in den Regionen gekommen sein.

Unterstützung im Ukraine-Krieg: Ukrainischer Verteidigungsminister trifft Südkoreas Präsidenten

Update vom 27. November, 14.38 Uhr: Der ukrainische Verteidigungsminister Rustem Umerov soll den südkoreanischen Präsidenten Yoon Suk-yeol in dieser Woche treffen, um Südkorea um militärische Hilfe im Ukraine-Krieg zu bitten. Medienberichten zufolge reise eine ukrainische Delegation nach Südkorea.

Die Ukraine hatte Südkorea bereits in der Vergangenheit um Waffenlieferungen gebeten. Vor dem Hintergrund der nordkoreanischen Soldaten, die Berichten zufolge für Russland im Ukraine-Krieg kämpfen, hat die südkoreanische Regierung zuletzt erklärt, je nach künftigen Maßnahmen Russlands und Nordkoreas eine solche Hilfe in Betracht ziehen zu können.

News im Ukraine-Krieg: Russland startet erneut Drohnenangriffe – Kiew meldet Verletzte

Update vom 27. November, 13.35 Uhr: Nach einem Rekordangriff mit Drohnen hat Russland die Ukraine auch in dieser Nacht mit zahlreichen Drohnen attackiert. Nach Angaben der ukrainischen Luftstreitkräfte am Morgen gab es Schäden, aber keine Toten und Verletzten. Kiews Bürgermeister Vitali Klitschko hatte dagegen in der Nacht bei Telegram von zwei Verletzten in der Hauptstadt geschrieben. Herabfallende Trümmerteile hätten ein Hausboot getroffen, in dem sich einer der Betroffenen aufgehalten habe, schrieb er bei Telegram.

Der Flugabwehr zufolge griff Moskau das Land in der Nacht mit 89 Drohnen an. Die Luftstreitkräfte meldeten den Abschuss von 36 Drohnen. Die Ortung von 48 Drohnen sei abgebrochen, was vermutlich auf elektronische Gegenmaßnahmen zurückzuführen sei. Fünf Drohnen seien nach Russland, Belarus und in die besetzten Gebiete der Ukraine geflogen.

General sieht Deutschland als „Hauptziel russischer Hybridoffensiven“

Update vom 27. November, 12.42 Uhr: Generalmajor Christian Freuding, Leiter des Planungsstabs und des Sondereinsatzkommandos für die Ukraine im Verteidigungsministerium, geht davon aus, dass Deutschland derzeit ein „Hauptziel russischer Hybridoffensiven“ ist. Freuding erklärte dies gegenüber European Pravda und begründete seine Einschätzung mit der führenden Rolle Deutschlands bei der Unterstützung der Ukraine. Der Generalmajor äußerte sich vor dem Hintergrund des Absturzes eines Frachtflugzeugs für DHL in der Nähe von Vilnius. Freuding fordert, Deutschland fordert aufgrund seiner Einschätzung: „Darauf müssen wir uns vorbereiten.“

Lage an der Front im Ukraine-Krieg: Russische Armee erzielt in Ostukraine Geländegewinne

Update vom 27. November, 11.48 Uhr: Die russische Armee hatte in der Ostukraine in den vergangenen Monaten deutliche Geländegewinne erzielt. Die Truppen hätten bereits „Kiews beste Einheiten zerstört“ und damit die ukrainische „Kampagne“ für das neue Jahr „durchkreuzt“, befand Verteidigungsminister Andrej Beloussow kürzlich. Mehrere Frontabschnitte im Osten und Süden des Landes sind nun akut bedroht. Mehr dazu in unserem Artikel: Front im Osten der Ukraine droht zu kollabieren.

Russland arbeitet offenbar weiter an Interkontinentalrakete Sarmat

Update vom 27. November, 9.36 Uhr: Russland arbeitet weiter daran, die Interkontinentalrakete Sarmat für den Einsatz vorzubereiten. Sie soll Atomsprengköpfe tragen können und tausende Kilometer überbrücken können. Das meldet die russische Nachrichtenagentur Tass. Laut. Die Nachrichtenagentur Reuters – welche die Meldung aufgriff – ergänzt jedoch, dass Rüstungsexperten von Verzögerungen und Rückschläge bei der Sarmat-Entwicklung berichten. Der letzte Test endete offenbar in einer Panne.

Massiver russischer Drohnenangriff im Ukraine-Krieg – „Rekordzahl“

Update vom 27. November, 5.55 Uhr: Die Ukraine hat eine „Rekordzahl“ von 188 russischen Drohnenangriffen gemeldet. Die Attacke sei in der Nacht zum 27. November erfolgt. Verschiedene Landesteile waren dabei im Visier, teilte die ukrainische Luftwaffe mit. Dabei seien unter anderem Wohnhäuser und wichtige Infrastruktur beschädigt worden. Es habe sich um iranische Kampfdrohnen von Typ Shahed sowie nicht-identifizierte Drohnen gehandelt. Auch vier ballistische Raketen vom Typ Iskander-M seien zum Einsatz gekommen. In 17 Regionen des Landes wurden demnach insgesamt 76 russische Drohnen abgeschossen. Weitere 95 Drohnen seien entweder vom Radar verschwunden oder durch elektronische Störsender aus der Luft geholt worden.

Update vom 26. November, 5.54 Uhr: Der Militärexperte Carlo Masala hat bei der Unterstützung der Ukraine auch die Möglichkeit zur Entsendung europäischer Bodentruppen aufgeworfen, sollte der designierte US-Präsident Donald Trump die Militärhilfen für Kiew drastisch zurückfahren. „Wir brauchen eine Rückfalloption für den Fall, dass die USA ihre Waffenlieferungen an die Ukraine einstellen“, sagte Masala dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Dabei gehe es um eine „Koalition der Willigen, die im Zweifel auch bereit ist, Bodentruppen in die Ukraine zu entsenden“. Diesbezüglich sei derzeit „viel in Bewegung, in Frankreich, Großbritannien und Polen“, führte Masala aus. Mit Blick auf Deutschland sagte Masala: „Deutschland ist bei den meisten Entwicklungen außen vor.“ Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) verfolge aber „offenbar das Ziel, Deutschland wieder ins Spiel zu bringen“.

Erstmeldung vom 25. November: Frankfurt – Die Lage auf dem Schlachtfeld in der russischen Region Kursk im Ukraine-Krieg spitzt sich in Erwartung einer russischen Gegenoffensive weiter zu. Russische und nordkoreanische Bodentruppen sind in der Region an der Grenze zur Ukraine stationiert, um die ukrainischen Soldaten vollständig aus dem Gebiet zurückzudrängen – ein erklärtes Ziel von Präsident Wladimir Putin. Während die Nato-Staaten mit Sorge auf die militärischen Vorgänge in Kursk blicken, setzt Kiew sich wohl mit westlichen Raketen zur Wehr.

„Russland geht gerade aufs Ganze, um die russische Region Kursk zurückzuerobern“, sagte der estnische Verteidigungsminister Hanno Pevkur am Montag dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). „Die Situation an der Front wird jetzt zunehmend ernster und die Gefechte auf dem Schlachtfeld werden immer schwieriger, insbesondere wegen der beginnenden Winterperiode“, sagte Pevkur weiter.

Nach Zahlen der Nachrichtenagentur Reuters sollen die russischen Streitkräfte bereits 40 Prozent der Gebiete in Kursk, welche die Ukraine nach ihrer überraschenden Offensive im August eingenommen hatte, zurückerobert haben. Der Vorstoß tief in russisches Gebiet war der erste seiner Art im seit über 1000 Tagen andauernden Ukraine-Krieg.

News zum Ukraine-Krieg: Kiew greift russische Truppen in Kursk mit Raketen an

Die Streitkräfte der Ukraine versuchen derweil offenbar, ein Vorrücken russischer Truppen in der Region durch Angriffe mit westlichen Raketen und Marschflugkörpern zu verhindern. Russische Luftabwehrsysteme haben nach Angaben des Gouverneurs in der Nacht zum Montag sieben ukrainische Raketen über der Region abgefangen.

Der pro-russische Militäranalyst Roman Aljochin, Berater des Gouverneurs, spricht auf seinem Telegram-Kanal von einem „massiven Angriff mit Raketen ausländischer Produktion auf Kursk“. Die Meldung kann jedoch nicht unabhängig verifiziert werden. In der vergangenen Woche soll Kiew Kursk bereits mit britischen Marschflugkörpern vom Typ „Storm Shadow“ angegriffen haben. Laut dem Thinktank Institute for the Study of War (ISW) galt der Angriff dem russischen Hauptquartier für die Kursk-Offensive. Dabei soll es auch zu Verlusten für Russland gekommen sein.

Unsere aktuellen Karten zum Frontverlauf im Ukraine-Krieg geben einen Einblick in die neuesten Entwicklungen im Krieg Russlands gegen die Ukraine. (Redaktion, mit Agenturmaterial von dpa und afp)

Rubriklistenbild: © Viacheslav Onyshchenko/SOPA Images via ZUMA Press Wire/dpa