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Tesla-Chef unter Druck: Trump macht Andeutung zum Ausstieg von Elon Musk

  • Victoria Krumbeck
    VonVictoria Krumbeck
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Elon Musks Amtszeit in seiner jetzigen Position bei Doge läuft ab. Trump spricht über die Zukunft des Tesla-Chefs. Der Druck auf ihn steigt.

Update 4. April, 10.10 Uhr: US-Präsident Donald Trump hat überraschend erklärt, Elon Musk könne „so lange bleiben, wie er wolle“, wie Reuters berichtet. „Elon ist fantastisch. Er wird eine gewisse Zeit bleiben und sich dann wieder voll und ganz seinen Geschäften widmen. Aber er macht einen fantastischen Job“, sagte Trump zu Reportern an Bord des Regierungsflugzeugs Air Force One. Auf die Frage, wie lange Musk noch bleiben werde, sagte Trump: „Ich denke, ein paar Monate.“ 

Trump-Sprecherin bezeichnet Gerüchte um Musk-Rückzug als „Müll“

Update 2. April, 19.50 Uhr: Donald Trump soll seinem inneren Zirkel an Beratern und Kabinettsmitgliedern verkündet haben, dass sich Elon Musk aus den Regierungsgeschäften zurückziehen wird. Beide Männer hätten einvernehmlich beschlossen, dass sich der Tech-Milliardär wieder seinen Firmen widmen wird, wie Politico berichtet. Trumps Sprecherin bezeichnete die Gerüchte unterdessen als „Müll“.

Donald Trump und Elon Musk verlassen das Weiße Haus. Die Zeit des Milliardärs an der Seite des US-Präsidenten soll laut diesem „in ein paar Monaten“ enden.

Andeutungen aus dem Weißen Haus: Endet Musks Arbeit für Trump schon in Kürze?

Erstmeldung: Washington, D. C. – In den USA greift Elon Musk hart durch. Der Leiter der Effizienzbehörde DOGE verkleinert den Staatsapparat drastisch und ist zusammen mit US-Präsident Donald Trump für die Entlassung Tausender Arbeitenden in den Behörden verantwortlich. Doch Musks Tage sind gezählt. Trump machte vor Reportern deutlich, dass die Behörde nicht auf den Tesla-Chef angewiesen ist.

Trump äußert sich zum Ende von Elon Musks Zeit im Weißen Haus

Musks Zeit an der Seite von Trump ist endlich. Auch wenn sein Auftreten und seine Handlungen den Anschein erwecken, Musk habe große Entscheidungskompetenzen, ist er offiziell nur ein Berater im Weißen Haus. Formell hat Musk keine Entscheidungsmacht. Er trägt den Status eines „besonderen Regierungsbeschäftigten“, was bedeutet, dass es nur maximal 130 Tage über einen Zeitraum von 365 Tagen für die Regierung aktiv sein darf.

Ende Mai wäre seine Zeit im Weißen Haus offiziell vorbei. Dem Fox-News-Moderator Bret Baier erklärte er am Donnerstag (27. März), dass er glaube, das DOGE-Ziel – die Staatsausgaben um eine Billion US-Dollar zu kürzen – bis dahin erreichen zu können. Offen bleibt die Frage, wie es nach dem Ausscheiden von Musk mit DOGE weiterläuft. Vor Reportern erklärte Trump am Montag (31. März) im Oval Office, dass er das noch nicht sagen könne, wie Newsweek berichtete. Eine Zukunft von DOGE ohne Musk wäre jedoch möglich.

Trump über Musk-Ende bei DOGE: „Irgendwann wird es vorbei sein“ – Tesla-Chef unter Druck

„Ich kann nur sagen, dass viele der Leute, die mit DOGE arbeiten, die Sekretäre und Leiter der verschiedenen Behörden sind, und sie haben viel gelernt“, sagte Trump. „Sie haben es mit den DOGE-Leuten zu tun“, fügte er hinzu. „Ich denke, einige von ihnen werden versuchen, die DOGE-Leute bei sich zu behalten, aber wissen Sie, irgendwann wird es vorbei sein, denke ich.“ Seit Trumps Amtsantritt hat DOGE bereits zahlreiche Maßnahmen zur „Effizienz“ ergriffen. So ordnete Trump zuletzt per Dekret die Auflösung des Bildungsministeriums an. Gegen das Vorgehen von Trump und Musk laufen zahlreiche Klagen.

Elon Musk: Erst US-Schattenpräsident – und jetzt Trump-Gegenspieler?

Geboren wurde Elon Musk 1971 in Pretoria in Südafrika.
Errol Musk baute als Maschinenbau- und Elektroingenieur ein Vermögen auf.
Mitte der 1990er Jahre begann der Aufstieg Elon Musks in den USA.
Im Jahr 2002 gründete Elon Musk das Unternehmen SpaceX.
Elon Musk: Erst US-Schattenpräsident – und jetzt Trump-Gegenspieler?

Seit der Tech-Milliardär im Auftrag von Trump agiert, geht es für Tesla bergab. Der Druck auf ihn und Tesla wird immer größer. „Es kostet mich viel, diesen Job zu haben. Sie versuchen, mich und, wie ich vermute, auch Tesla massiv unter Druck zu setzen, damit aufzuhören. Meine Tesla-Aktien und die Aktien aller Tesla-Besitzer haben sich halbiert. Das ist eine große Sache“, erklärte Musk am Wochenende in Wisconsin. Ob Musk nun wirklich Ende Mai sein Amt bei Doge niederlegt, bleibt abzuwarten. (vk)

Rubriklistenbild: © Mark Schiefelbein/dpa

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