„Kaufhof Heilbronn GmbH“
Zukunft von Galeria Kaufhof in Heilbronn in Gefahr: Immobiliengesellschaft ist insolvent
VonLisa Kleinschließen
Droht Galeria Kaufhof in Heilbronn nun doch das Aus? Die Immobiliengesellschaft, welche das Kaufhaus verwaltet, hat einen Insolvenzantrag gestellt.
So langsam wird es dünn in der Heilbronner Innenstadt. Erst vor wenigen Tagen hat das Modehaus Palm sein Aus verkündet. Im Jahr 2023 mussten bereits mehrere Geschäfte Insolvenz anmelden und gehen. Hallhuber hat seine Filiale in Heilbronn geschlossen, auch die Yeans Halle in der Stadtgalerie gibt es nicht mehr. Nun ist das nächste Geschäft in Gefahr – und das zählt zu den letzten noch übrigen Anziehungspunkten in Sachen Einkaufen in Heilbronn.
Wie die „Heilbronner Stimme“ berichtet, hat die Immobiliengesellschaft, welcher die Räumlichkeiten des Galeria Kaufhofs in Heilbronn gehört, einen Insolvenzantrag gestellt. Was die Insolvenz der Immobiliengesellschaft nun für die Zukunft von Galeria Kaufhof in Heilbronn bedeutet, berichtet die „Heilbronner Stimme“.
Droht Galeria Kaufhof in Heilbronn doch das Aus? Immobiliengesellschaft ist insolvent
Bereits in den vergangenen Monaten und Jahren war das Bangen um Galeria Kaufhof in Heilbronn immer wieder groß. Die Kaufhof-Kette gehört zur Signa-Gruppe – und die ist seit November 2023 insolvent, zum zweiten Mal. Dutzende Filialen in Deutschland von Galeria Karstadt-Kaufhof mussten bereits schließen. Doch der Standort in Heilbronn hatte Glück – und durfte bleiben.
Doch nun gibt es schlechte Nachrichten für die Zukunft von Galeria Kaufhof in Heilbronn. Neben der Kaufhof-Kette gehören auch viele Immobiliengesellschaften, welche die Filialkäufe an den unterschiedlichen Standorten erwerben, verwalten, vermieten oder verpachten, zur Signa-Gruppe. Mehrere dieser Immobiliengesellschaften haben Insolvenz angemeldet.
Wie die „Heilbronner Stimme“ berichtet, auch die „Kaufhof Heilbronn GmbH“. Die Immobiliengesellschaft ist nun ebenfalls pleite – das geht aus Veröffentlichungen des zuständigen Amtsgerichts Berlin Charlottenburg hervor, wie zuerst die „Wirtschaftswoche“ berichtete.
Rubriklistenbild: © Seidel, Ralf/stimme-mediengruppe
