Benziner und Diesel im Visier

Änderung für Autofahrer: Höhere Steuer auf Verbrennungsmotoren geplant

  • Lisa Klein
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Wer einen Benziner oder Diesel fährt, muss unter Umständen künftig höhere Steuern zahlen. Das Umweltbundesamt schlägt vor, damit eine neue Förderung für E-Autos zu finanzieren.

Für Autofahrer hat es im Dezember eine überraschende Änderung gegeben: Der Umweltbonus wurde vorzeitig gestrichen – künftig gibt es keine staatliche Prämie mehr beim Kauf von E-Autos. Eigentlich sollte die Förderung erst Ende 2024 auslaufen. Die Autobranche reagierte auf den vorzeitigen Prämien-Stopp: Einige Marken zahlen den Umweltbonus trotzdem. Doch jetzt könnte es auch Fahrern von Verbrennern an den Geldbeutel gehen.

Das könnte teuer werden für Verbrenner-Fahrer: Umweltbundesamt will höhere Steuern

Nicht nur Tanken soll teurer werden. Wie das „RedaktionsNetzwerk Deutschland“ (RND) berichtet, schlägt das Umweltbundesamt vor, dass Autos mit hohem CO₂-Ausstoß stärker besteuert werden sollen. „Mit den Einnahmen könnte man einen Bonus für den Kauf von kleinen und mittleren E-Autos gegenfinanzieren“, sagte Präsident Dirk Messner dem „RND“. Demnach solle sich bei diesem System an dem „Verursacherprinzip“ orientiert werden.

Heißt: Wer mit seinem Fahrzeug viel CO₂ ausstößt, zahlt mehr Kfz-Steuern als jemand, dessen Auto weniger CO₂ ausstößt. „Giga.de“ spricht sogar von „Strafsteuer für Benziner und Diesel“. Sollte das neue Konzept umgesetzt werden, dürften sich E-Autofahrer über eine neue Förderung freuen. In welcher Höhe, bleibt offen.

CO₂-Ausstoß beeinflusst Kfz-Steuer: Was das für Autofahrer bedeutet

Schon jetzt wird bei der Kfz-Steuer der CO₂-Ausstoß berücksichtigt. Für Verbrenner-Fahrer würden die Kosten dann noch weiter steigen. echo24.de berichtet, wie teuer die Kfz-Versicherungen ohnehin 2024 ist. Und es gibt noch weitere Änderungen im Januar, die für Autofahrer teuer werden.

Rubriklistenbild: © IMAGO / NurPhoto/ McPHOTO/ Fotomontage: echo24.de

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