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Feuchtigkeit im Auto bekämpfen: Mit diesen Hausmitteln wird der Innenraum trocken

  • Melissa Sperber
    VonMelissa Sperber
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Es gibt wohl kaum etwas Nervigeres, als wenn im Winter die Scheibe im Auto anläuft. Schuld daran ist Feuchtigkeit im Wagen – doch dagegen helfen Hausmittel.

Viele Autofahrer kennen das Problem: Wenn es regnet, wird es manchmal auch im Wagen feucht. Besonders im Herbst und Winter drohen beschlagene Scheiben und der Geruch nach nassem Hund. Kommen Minustemperaturen dazu, kann auch die Scheibe von innen gefrieren.

Für Feuchtigkeit im Auto kann es mehrere Gründe geben. So bringen Fahrer selbst durch nasse Kleidung oder Schuhe die Feuchtigkeit in den Wagen – und in Fußmatten hält sie sich besonders lange. Besonders bei älteren Modellen kann Nässe auch durch undichte Stellen an Türen, Fenstern oder Heckklappen eindringen.

Was tun gegen Feuchtigkeit im Auto? Bestimmte Hausmittel helfen

Die gute Nachricht ist: Es gibt einige simple Hausmittel, mit denen man Feuchtigkeit im Auto wieder loswerden kann. Dazu zählt beispielsweise Reis. Der hilft nicht nur, wenn das Handy ins Wasser gefallen ist – eine Schale davon im Innenraum des Wagens gestellt, kann Wunder bewirken. Laut „Autozeitung“ können Salz, Kaffeepulver oder Katzenstreu die gleiche Wirkung haben.

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Um feuchten Fußmatten den Kampf anzusagen, können alte Zeitungen helfen. So kann die Nässe direkt aufgesaugt werden. Wichtig ist jedoch, dass die Zeitungen sehr regelmäßig ausgetauscht werden – sonst staut sich auch dort die Feuchtigkeit. Praktischer Nebeneffekt: Schmutz, der von den Schuhen abfällt, kann mit den Zeitungen einfach aufgefangen und entsorgt werden.

Nässe im Auto wieder loswerden – Klimaanlage und Luftentfeuchter entziehen Feuchtigkeit

Auch, wenn es bei kühleren Temperaturen im Herbst und Winter abwegig scheint: Klimaanlage einschalten. Denn die hilft gegen Nässe im Auto. Dieser Trick zählt zwar nicht als Hausmittel, aber: Klimaanlagen sind in den meisten Autos schon vorhanden. Das Ganze funktioniert dank des Klimakompressors, der der Luft die Feuchtigkeit entzieht, wie „web.de“ erklärt. Laufen beispielsweise die Scheiben nicht mehr an, kann die Klimaanlage während der Fahrt auch ausgeschaltet und die Heizung wieder zugeschaltet werden.

Hilft das alles nicht, können Autofahrern zu Luftentfeuchtern greifen. Diese werden in den Innenraum des Wagens gestellt, nehmen die Feuchtigkeit aus der Luft auf und binden sie. Einige Modelle sind sogar wiederverwendbar, wenn sie nach Nutzung beispielsweise auf die Heizung gelegt werden und dort wieder trocknen.

Rubriklistenbild: © Waldmüller/IMAGO

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