Temperatursturz droht

Schafskälte im Juni? Das ist die Wetter-Prognose vom 100-jährigen Kalender

  • Lisa Klein
    VonLisa Klein
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Im Juni fängt der Sommer offiziell an – doch zur Schafskälte droht jährlich noch mal ein Temperatursturz in Deutschland. Der 100-jährige Kalender sagt voraus, wie das Wetter im Juni werden soll.

Mit dem Juni startet der Sommer: Am 1. Juni ist der meteorologische Sommeranfang, am 21. Juni folgt dann der kalendarische Sommerbeginn. In diesem Jahr wurde bereits Anfang April die 30-Grad-Marke geknackt und auch im Mai zeigt sich das Wetter an einigen Tagen schon richtig sommerlich.

In der Regel wird es zu den Eisheiligen im Mai noch mal richtig kalt – doch die Eisheiligen verspäten sich in diesem Jahr. Besser gesagt: Die Eisheiligen fallen 2024 aus. Ein Wetter-Experte gibt eine klare Vorhersage für Mitte Mai und klärt auf, ob stattdessen sogar „Heißheilige“ drohen. Und wie geht es im Juni weiter?

Zur Schafskälte im Juni droht ein Temperatursturz in Deutschland

Die Eisheiligen sind meist nicht der letzte Kälteeinbruch, bevor der Sommer richtig durchstartet. Denn im Juni gibt es die „Schafskälte“. „wetter.com“ bezeichnet diese als „Kälterückfall mitten im Sommer“. Der große Unterschied zu den Eisheiligen: Die Temperaturen stürzen zwar laut Wetterbeobachtungen zur Schafskälte noch mal ab – mit Frost muss aber nicht mehr gerechnet werden.

Wie sieht es in diesem Jahr aus? Schlägt die Schafskälte im Juni 2024 zu? Der 100-jährige Wetter-Kalender gibt eine klare Prognose für das Wetter im Juni.

Schafskälte im Juni: Wie wird das Wetter zum Sommeranfang? 100-jähriger Kalender mit klarer Prognose

Die Schafskälte tritt laut „wetter.com“ „mit einer Wahrscheinlichkeit von 80 Prozent zwischen dem 4. und 20. Juni auf“. Weiter heißt es: „Häufig geht der Temperaturrückgang auch mit einer unbeständigen Witterungsphase einher.“ Verantwortlich ist demnach für einen Temperatursturz in dem Zeitraum ein Kaltluftvorstoß aus dem Norden. Während sich die Tageshöchstwerte bereits im Mai aktuell regional bei über 20 Grad bewegen, stürzen sie rund um die Schafskälte gerne noch mal auf um die zehn Grad ab.

Der Begriff „Schafskälte“ kommt übrigens daher, dass viele Schäfer mit dem Scheren der Schafe oft bis Ende Juni warten, da das kalte Wetter sonst lebensbedrohlich für bereits geschorene Tiere werden kann, erklärt „wetter.com“.

Der 100-jährige Wetter-Kalender gibt eine klare Prognose für den Juni. Dabei stützt sich der Kalender jedoch nicht auf aktuelle Berechnungen der Wettermodelle, sondern auf Erfahrungen und Beobachtungen. Allgemein schreibt der hundertjährige Kalender zum ersten Sommermonat: „Sonne, Regen, Sonne, Regen und gegen Ende noch etwas mehr Regen. So zeigt sich der Juni.“ Es soll also wechselhaft werden.

„Einige raue Tage“: 100-jähriger Wetter-Kalender mit Prognose für die Schafskälte im Juni

Der Juni soll laut der Vorhersage mit „schönem Wetter“ starten. Ab dem 3. Juni soll dann „starker Regen“ auf Deutschland treffen, vom 4. bis 8. drohen dann „einige raue Tage“. Details lässt der 100-jährige Wetter-Kalender offen, allerdings befinden wir uns dann bereits im Zeitraum der Schafskälte. Bedeutet also: Laut dem hundertjährigen Kalender dürfte die tatsächlich durchschlagen.

Offen bleibt auch, wie kalt es wirklich wird. Am 9. Juni soll dann laut der Prognose des Kalenders „ein schöner warmer Tag“ folgen. Am 10. Juni sei das Wetter dann wieder unbeständig mit Regen. Vom 11. bis 14. wird es „kühl, aber abends etwas wärmer“. Am 20. Juni ist es dann „früh noch sehr kalt“.

Nach der Schafskälte: Wie geht es mit dem Wetter im Juni weiter? Das sagt der 100-jährige Kalender

Die Schafskälte endet in der Regel um den 20. Juni. Laut dem 100-jährigen Wetter-Kalender soll es vom 20. bis 23. Juni „schönes und warmes Wetter“ geben. Allerdings sei es damit dann noch immer nicht vorbei – Ende des Monats drohe laut dem hundertjährigen Kalender noch mal „viel Regen“ und am 25. Juni ein „bitter kalter Tag“.

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Ob das wirklich so kommen wird, zeigt sich. Wie bereits erwähnt: Der 100-jährige Wetter-Kalender basiert lediglich auf Erfahrungen und Beobachtungen, nicht aber auf den aktuellen Berechnungen der Wettermodelle. Zumal 2024 sowieso alles anders scheint. Bislang fällt das Wetter deutlich zu warm aus in Deutschland.

Wie wird das Wetter im Juni? Monat soll wechselhaft starten – Besserung gegen Ende

Für den Juni gibt es auch von den Wettermodellen erste Berechnungen. Die Monatsprognose von „wetter.de“ zeigt „zwei recht wechselhafte erste Juni-Drittel mit mal mehr mal weniger Regen“, schreibt das Wetter-Portal. Die Temperaturen sollen demnach im Juni sehr schwanken. „Im letzten Juni-Drittel könnte sich das Wetter dann stabilisieren und mal eine längere trockene Phase mit viel Sonnenschein und steigenden Temperaturen einleiten“, heißt es weiter.

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