Kalte Wetter-Vorhersage

100-jähriger Kalender mit Wetter-Prognose: So wird das Winter-Ende

  • Juliane Reyle
    VonJuliane Reyle
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Folgt nach der Kältewelle mit Schnee, Frost und Dauerregen nun Sommer, Sonne und Sonnenschein? Der hundertjährige Kalender macht eine Wetter-Vorhersage.

Minusgrade, Graupel, Wind und Wintergewitter machten das Wetter in Deutschland in den vergangenen Wochen für viele ungemütlich. Doch Winterfreunde kamen auf ihre Kosten: Schneemann bauen, Ski fahren, Eis kratzen oder Schlittschuh laufen waren bei weißer Flockenpracht und eisigen Temperaturen möglich. Jetzt fragen sich einige: Nach Frost- und Kälte-Prognose im Januar, wie wird das Wetter den restlichen Winter? Bleibt es winterlich, kommt sogar noch mehr Schnee?

Der restliche Winter bis März: 100-jähriger Kalender mit Wetter-Prognose

Für den Februar kündigt der 100-jährige Kalender Frost an. Doch die Winter-Prognose des Wetterkalenders ist noch genauer. Die meteorologische Winterzeit umfasst in Deutschland in der Regel die Monate Dezember, Januar und Februar. Das bedeutet, dass Meteorologen den Winter von Anfang Dezember bis Ende Februar betrachten, um das Winterwetter zu analysieren, wie „web.de“ schreibt.

Der hundertjährige Kalender

Der „Hundertjährige Kalender“, auch Wetterkalender oder Bauernkalender genannt, wurde im 17. Jahrhundert von einem Abt, Mauritius Knauer, verfasst. Knauer schrieb die Erfahrungen und Beobachtungen der Menschen nieder, die aus der Konstellation der Planeten und wiederkehrenden Wetterphänomenen wie den Eisheiligen das Wetter für verschiedene Jahre vorhersagten. Neben der Wettervorhersage enthält der Kalender auch Anbau- und Erntetipps sowie Hinweise zu Schädlingsplagen.

Aus astronomischer Sicht dauert der Winter vom 21. Dezember bis zum 20. März, wie „Stilkunst“ schreibt. An welchem System sich der hundertjährige Kalender orientiert oder von wann bis wann der Winter für den Wetterkalender gilt, ist nicht vollständig geklärt. Es ist aber davon auszugehen, dass die Zeit von Dezember bis März gemeint ist.

Vorhersage des 100-jährigen Kalenders: Regen, Schnee und Kälte im Winter 2023/24

Klar ist, dass sich der „hundertjährige Kalender“ an der Konstellation der Planeten und an den Erfahrungen und Beobachtungen der Menschen orientiert. Der im 17. Jahrhundert verfasste Wetterkalender macht Vorhersagen über Wettererscheinungen, -entwicklungen und -folgen wie Schädlingsplagen und gibt Hinweise für Anbau und Ernte. Das macht der 100-jährige Kalender auch für den Winter 2023/2024. Die restlichen Wintermonate, Anfang 2024, werden laut hundertjährigem Kalender:

  • Mehr trocken als feucht
  • Nicht zu kalt
  • Wetterumschwung mit Regen und Schnee im Februar
  • Kälte, raues Wetter im März
Schnee, Frost, Kälte und Sonnenschein – der hundertjährige Kalender kündigt verschiedenes Wetter für den restlichen Winter 2023/24 an. (Symbolbild)

100-jähriger Kalender mit Vorhersage für Wintermonate Februar und März 2024

Der Wintermonat Februar soll, abgesehen von drei schönen Tagen um den 10. Februar, hauptsächlich aus Regen, Schnee und Kälte bestehen. Von Mitte bis Ende des Monats soll es laut dem hundertjährigen Kalender sehr kalt werden. Auch der März wird laut Wetterkalender nicht besonders sommerlich. Er kündigt für die ersten 20 Tage sehr raues Wetter an. Eine genaue Definition von „rauem Wetter“ gibt es nicht, aber im Allgemeinen versteht man darunter starken Wind, Kälte, Schnee, Regen und unter Umständen Sturm oder extreme Hitze. Nach dem hundertjährigen Kalender wird es allerdings erst ab dem 25. März wärmer.

Die Wahrnehmung von rauem Wetter hängt oft von der geografischen Lage, der lokalen Klimatologie und individuellen Vorlieben ab. Was als rau empfunden wird, kann von Mensch zu Mensch unterschiedlich sein. Neben einer Winter-Vorhersage macht der 100-jährige Kalender eine weitere Prognose: So warm wird er Frühling 2024. Es gilt jedoch zu beachten, dass die Vorhersagen des hundertjährigen Kalenders nicht wissenschaftlich belegt sind.

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