Wetter in Baden-Württemberg
Bald 40 Grad? Experten warnen vor Hitze im Juni – auch in Baden-Württemberg
VonTobias Beckerschließen
Hitzetage gab es bereits, bis zu 37 Grad soll es bald geben – und nun schocken Wettermodelle sogar mit der ersten Extremhitze. 40 Grad drohen bald in Baden-Württemberg.
Bislang war das Wetter in Baden-Württemberg angenehm warm im Juni, doch das Wohlfühl-Wetter legt bald den Turbo ein und wird zum Wetter-Wahnsinn. So zeigen die Wettermodelle, dass die knapp 30 Grad bald schon als Abkühlung gelten dürften, denn: In Baden-Württemberg sind bis zu 40 Grad möglich. Die Mega-Hitze ist gar nicht mehr so weit entfernt, könnte noch im Juni eintreffen. Aber wie sicher ist das? Denn auch „wetter.net“-Experte Dominik Jung agiert eher fragend: „Kommt das dicke Ende noch?“
Hitze-Hammer in Baden-Württemberg – Wetter packt bis zu 40 Grad aus
Die Temperaturen steigen schon zum Wochenende wieder in Richtung 30 Grad. Am Sonntag werden dann 32 Grad in Baden-Württemberg erwartet, bevor es eine kleine Überraschung geben kann. Statt wie zuletzt angekündigt 36 Grad und noch heißer, könnte es am Montag bei knapp über 30 Grad auch zu Gewittern und Schauern kommen. Aber auch die Prognose ist noch zu weit entfernt, um zu 100 Prozent zu stimmen. Die Tendenz deutet aktuell aber auch etwas Niederschlag an, der Juni ist dennoch zu trocken.
Gleiches gilt auch für das Wahnsinns-Wochenende darauf. Da sind 36, 37 Grad angekündigt. Die verschiedenen Berechnungsläufe der Wettermodelle zeigen laut „wetter.net“-Experte Dominik Jung: „Da ist etwas im Busch in Sachen Hitze.“ Am 24. Juni beispielsweise sollen in der Höhe rund 22 Grad herrschen, heißt am Boden: 38 oder 39 Grad. Auch für Montag, den 26. Juni, sind knapp 40 Grad möglich.
„Das könnte Richtung Ende Juni richtig spannend werden“, so Jung. So sollen nicht nur 40 Grad möglich sein, sondern auch der langersehnte Niederschlag. Zwar handelt es sich dabei um Gewitter und einzelne Schauer, aber immerhin etwas Regen und Erfrischung. Aber Experte Jung sagt auch: „Flächendeckender Regen ist da nicht in Sicht, das heißt, die Trockenheit wird erstmal nicht beendet werden.“
Hitze nicht das einzige Problem – Trockenheit auch im Juli ein großes Wetter-Thema
Das CFS-Modell vom amerikanischen Wetterdienst NOAA zeigt nochmals, dass der Juli deutlich zu trocken ausfällt. Und das nach dem bislang sehr trockenen Juni! Schon vor wenigen Tagen hieß es, dass der Sommer 2023 möglicherweise „einer der wärmsten Sommer aller Zeiten“ wird. Doch die Hitze scheint nicht das einzige Problem zu werden. Dürre und Trockenheit sorgen für bange Blicke in die nächsten Wochen.
Gerade die Landwirtschaft leidet darunter. Gartenfreunde dürften ebenfalls Einschränkungen erleben. Generell kann bei einem so heftigen Sommer durchaus jeder betroffen sein, denn die Preise in Supermärkten werden möglicherweise auch davon beeinträchtigt: Eine maue Ernte bedeutet oft auch höhere Preise. Doch auch wenn die Wettermodelle zuletzt häufig richtig lagen mit den Tendenzen, gibt Experte Jung zunächst noch etwas Entwarnung, denn es sind eben experimentelle Berechnungen, die sich auf einen großen Zeitraum beziehen.
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