Ab Mittwoch
Überschwemmungen drohen in Baden-Württemberg – Wetterdienst warnt
VonMichaela Ebertschließen
Überschwemmte Straßen, übergelaufene Flüsse: Die Menschen in Baden-Württemberg müssen sich am Mittwoch auf sintflutartige Regenfälle einstellen. Der Deutsche Wetterdienst warnt bereits.
Das sonnige Frühlingswetter findet am Mittwoch in Baden-Württemberg sein jähes Ende. In vielen Teilen des Landes kann es ordentlich krachen, wie der Deutsche Wetterdienst mitteilt. Starke Gewitter mit Unwetterpotenzial sind nicht ausgeschlossen. Mancherorts muss sogar mit Überschwemmungen und Hochwasser gerechnet werden, wie ein Meteorologe des DWD am Dienstag erklärt.
Nach Hochwasser in Gemmingen: Am Mittwoch drohen Überschwemmungen in ganz Baden-Württemberg
Schon in den vergangenen Tagen war die ein oder andere Unwetterfront über den Südwesten gezogen und hatte Spuren hinterlassen. In der Gemeinde Gemmingen im Landkreis Heilbronn werden die Aufräumarbeiten nach der Starkregenflut am Montagabend noch Tage andauern. Viele Bewohner sind verzweifelt, wie echo24.de bereits berichtete.
Starke Überschwemmungen in Gemmingen – Bilder zeigen Ausmaß




Doch damit nicht genug. Auch am Mittwoch DWD rechnet mit teils schweren Gewittern mit Starkregen zwischen 25 und 40 Litern pro Quadratmeter pro Stunde. Lokal kann demnach sogar extrem heftiger Starkregen mit 50 Litern pro Quadratmeter pro Stunde fallen. Dazu können stürmische Böen oder Sturmböen wehen und es kann bis zu zwei Zentimeter große Körner hageln.
Unwetterfront rollt auf Baden-Württemberg zu: Bisherige Vorhersagemodelle chaotisch
Wappnen müssen sich deshalb erst einmal die Menschen im gesamten Südwesten. „Bisher ist noch nicht sicher, welche Region am stärksten betroffen ist“, sagte der Meteorologe. Die bisherigen Vorhersagemodelle seien noch chaotisch. Warum es so schwierig ist, die Entstehung einer Gewitterzelle genau zu lokalisieren, erklärte ein Meteorologe bereits gegenüber von echo24.de.
Bis zum Ende der Woche sollen die starken Niederschläge und Gewitter dann anhalten. Das Pfingstwochenende könnte somit sprichwörtlich ins Wasser fallen, wie ein Wetter-Experte bereits erklärte.
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