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Unwetterfront trifft Baden-Württemberg: Heftige Gewitterzellen sorgen für Schäden

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  • Michaela Ebert
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Der „Deutsche Wetterdienst“ warnt am Dienstagabend vor starken Gewittern mit Starkregen, Orkanböen und Hagel in Baden-Württemberg. Die Feuerwehr rückt zu Hunderten Einsätzen aus.

Eine Hitzewelle sorgt für Temperaturen von fast 40 Grad in Baden-Württemberg: Am Sonntag war damit der bislang heißeste Tag des Jahres. Der „Deutsche Wetterdienst“ (DWD) gab für das Wochenende eine amtliche Hitze-Warnung heraus. Schwüle, subtropische Luft bestimmte das Wetter in Baden-Württemberg – und ließ die Unwettergefahr zunehmend steigen.

Unwetter-Schäden in Baden-Württemberg durch Gewitter, Sturm und Starkregen

Update am Mittwoch, 12. Juli, 8:25 Uhr: Eine heftige Gewitterfront ist in der Nacht auf Mittwoch über Baden-Württemberg gezogen – und hat für zahlreiche Unwetter-Schäden gesorgt. Bäume sind umgestürzt, Straßen überflutet, Blitze sind in Häuser eingeschlagen und haben Dächer in Brand gesetzt, der Sturm hat für Verkehrsunfälle gesorgt und Dächer abgedeckt.

Nach der Gewitter-Nacht ziehen auch die Feuerwehr und Polizei eine Unwetter-Bilanz für Heilbronn. Um kurz vor Mitternacht gibt der Deutsche Wetterdienst Entwarnung für Baden-Württemberg. 

Gewitter, Sturm und Starkregen treffen Baden-Württemberg: Bilder zeigen Unwetter-Schäden

Feuerwehrleute löschen einen Brand in einem Wohnhaus in Steinheim im Kreis Ludwigsburg.
Ein Dachstuhl steht in Steinheim an der Murr in der Nacht auf Mittwoch in Flammen. Ein Blitz ist eingeschlagen.
Das Gewitter in Baden-Württemberg hatte es in der Nacht auf Mittwoch ordentlich in sich.
Ein Güglinger hat Blitze über dem Stromberg eingefangen.
Gewitter, Sturm und Starkregen treffen Baden-Württemberg: Bilder zeigen Unwetter-Schäden

Sturm treibt Gewitterzellen nach Baden-Württemberg

Update, 21:34 Uhr: Die Unwetterfront hat am Dienstagabend Baden-Württemberg erreicht. Von Westen her schiebt sie sich über das Bundesland und bringt heftige Gewitter, Starkregen und Hagel mit sich. In einigen Regionen, wie zum Beispiel rund um Heilbronn und Pforzheim schlägt sogar die Warn-App „NINA“ Alarm. Dort gilt eine amtliche Unwetter-Warnung.

Zudem muss örtlich auch mit heftigen Sturmböen gerechnet werden. In Ihringen am Kaiserstuhl kommt es zu Windgeschwindigkeiten von 102 Kilometern pro Stunde, wie Wetter-Experte Jörg Kachelmann via Twitter mitteilt.

Rotierende Gewitterzelle über Baden-Baden

Update, 19:57 Uhr: Da braut sich was zusammen! Um genau zu sein: Ein erster Vorbote der Unwetterfront, die am Dienstagabend auf Baden-Württemberg treffen soll. Eine rotierende Gewitterzelle hatte sich bereits über Frankreich gebildet und war über die deutsch-französische Grenze hinweg in Richtung Baden-Baden gezogen. Für Beobachter bot sich ein eindrucksvolles Bild:

Eine rotierende Unwetterzelle zog am Dienstagabend über Baden-Baden in Baden-Württemberg hinweg.

Erste Unwetter ziehen über Südwesten - Bäume umgestürzt

Update, 19:25 Uhr: Ausläufer der Unwetterfront haben am Dienstagabend Baden-Württemberg erreicht - aber nach ersten Erkenntnissen kaum Schaden angerichtet. Ein Polizeisprecher in Offenburg berichtete lediglich, in einem Wald bei Kehl (Ortenaukreis) seien ein paar alte Bäume umgestürzt. Deshalb hätten Fahrradfahrer umdrehen müssen und die Einsatzkräfte alarmiert. Die Polizeipräsidien in Mannheim, Karlsruhe, Pforzheim und Heilbronn hatten gegen 19.00 Uhr noch keinerlei Unwetterfolgen verzeichnet.

Unwetterlage in Baden-Württemberg: Orkanböen rasen auf Heidelberg und Freiburg zu

Update, 18:16 Uhr: Die Unwetterfront aus Frankreich bringt am Dienstagabend nicht nur schwere Gewitter mit nach Baden-Württemberg. Auch heftige Sturmböen sind möglich: Ab 19 Uhr könnte es rund um Heidelberg stürmisch werden. Windgeschwindigkeiten von bis zu 143 Kilometern pro Stunde sind möglich! Das gleicht der Stärke eines Orkans.

Heftige Sturmböen könnten am Abend Heidelberg treffen.

Etwa zwei Stunden später könnte eine ähnliche Wetterlage auch den Süden des Bundeslands treffen: Auch in Freiburg sind derartige Orkanböen denkbar, wie der Wetterradar auf „kachelmannwetter.com“ zeigt.

Erste Gewitterzellen treffen Baden-Württemberg: Erste Unwetter über Karlsruhe

Update, 17:31 Uhr: Es geht los in Baden-Württemberg! Die Unwetterfront hat die deutsch-französische Grenze überschritten und trifft jetzt auf Baden-Württemberg. Derzeit kommt es zu Gewittern über Karlsruhe.

Gewitterzellen auf dem Weg nach Mannheim und Karlsruhe – wo es am Dienstagabend knallt

Update, 17:06 Uhr: Die ersten Ausläufer der Unwetterfront treffen am Dienstagnachmittag bereits auf Deutschland. Über dem saarländischen Merzig-Wadern geht bereits gegen 16:45 Uhr das erste Gewitter nieder. Diese Gewitterzelle könnte auf ihrem Weg in Richtung Westen im weiteren Verlauf auch auf Mannheim treffen, wie die App „regenradar“ von „wetteronline.com“ zeigt.

Die ersten Unwetter rollen an: Mannheim und Karlsruhe könnte es am Dienstagabend als Erstes treffen.

Gleichzeitig schiebt sich derzeit eine Gewitterzelle von Straßburg in Richtung Karlsruhe – dort könnte es schon gegen 18 Uhr ungemütlich werden.

Unwetterfront rollt an: Gewitterzellen kommen aus Frankreich – und treffen schon bald Baden-Württemberg

Update, 16:38 Uhr: Die erwartete Unwetterfront kommt immer näher. Laut eines Satellitenfilms befinden sich die Gewitterzellen bereits über dem Westen Frankreichs – und sind somit bereits auf dem direkten Weg nach Baden-Württemberg. Bereits ab 17 Uhr gilt im Südwesten daher die amtliche Unwetterwarnung der Stufe drei.

Amtliche Warnung vor Unwetter in Baden-Württemberg – was bedeutet „Stufe 3“?

Update, 15:39 Uhr: Die Lage über Baden-Württemberg spitzt sich zu – der „Deutsche Wetterdienst“ gibt für den Dienstagabend eine Unwetterwarnung der Stufe drei heraus. Betroffen ist vor allem der Südwesten des Bundeslandes. Von Lörrach bis nach Schwäbisch Hall, von Karlsruhe bis nach Ravensburg gilt ab 17 Uhr Alarmstufe rot.

Was bedeutet „Amtliche Unwetter-Warnung der Stufe 3“?

Laut dem „Deutsche-Wetterdienst“ kann die Stufe drei der Wetterwarnung folgendermaßen beschrieben werden: „Die erwartete Wetterentwicklung ist sehr gefährlich. Es können verbreitet Schäden durch das Wetter auftreten.“

Die Menschen in den betroffenen Regionen werden gebeten, sich regelmäßig über die Wetterentwicklung zu informieren. Aufenthalte im Freien sollten vermieden werden – falls dies doch notwendig ist, sei höchste Vorsicht geboten.

Erste Gewitterzelle über Baden-Württemberg bringt heftigen Starkregen

Update, 15:15 Uhr: Über Baden-Württemberg hat sich am Dienstagnachmittag die erste Gewitterzelle gebildet. Laut des Regen-Radars von Wetter-Experte Jörg Kachelmann geht das Unwetter aktuell über Ulm nieder. Bis zu 100 Liter pro Quadratmeter Starkregen können dort vom Himmel prasseln. Im Laufe des Nachmittags wird die Zelle dann weiter in Richtung Osten abziehen.

Gewitterwarnung am Dienstag – Unwetterfront zieht über Baden-Württemberg

Update, 11. Juli, 8:30 Uhr: Am Dienstag könnte es in Baden-Württemberg knallen: Bereits am Mittag und Nachmittag sollen sich einzelne Gewitter ausbreiten, gegen Abend bis etwa Mitternacht soll es von West nach Ost zu schweren Gewittern mit Starkregen kommen.

Zudem werden Sturmböen mit einer Geschwindigkeit von 80 bis 100 km/h erwartet, in einigen Orten wird sogar mit Starkregen bis 40 Liter pro Quadratmeter in einer Stunde, fünf Zentimeter großen Hagelkörnern und orkanartigen Böen von bis zu 140 km/h gerechnet.

Wetter-Experte gibt Gewitter-Prognose für Dienstag: „Breite Front“ ab Nachmittag über Baden-Württemberg

Update, 10. Juli, 21 Uhr: Der Montag blieb in Baden-Württemberg in Sachen Unwetter verhältnismäßig ruhig. Richtig spannend wird es laut dem Meteorologen vom Deutschen Wetterdienst, Kai-Uwe Nerding, jedoch am Dienstag. Zwischen 16 und 17 Uhr kommt es dann wohl richtig dicke: Gewitter ziehen dann „auf breiter Front aus dem Westen nach Baden-Württemberg“, wie der Experte auf echo24-Nachfrage verrät.

Bis in die Nacht hinein werde sich die Gewitterfront dann bis nach Osten hin ausbreiten. „Gerade die ersten Gewitter bringen auch Sturm und Orkanböen mit über 120 Kilometer pro Stunde, Starkregen, …“, so Nerdig. Dabei gelten derartige Orkanböen als besondere Gefahr für die belaubten Bäume: „Die kippen dann schnell um.“ - das könne großen Schaden anrichten.

Wo genau die heftigen Gewitter als Erstes niedergehen, kann laut dem Wetter-Experten nur schwer gesagt werden. Gegenüber echo24.de verrät er, weshalb die Vorhersage so schwierig ist.

Unwetter über Baden-Württemberg am Montag: Über Dürnau fällt golfballgroßer Hagel

Update, 10. Juli, 18 Uhr: Eine heftige Gewitterzelle zog am Montag über das Bundesland Baden-Württemberg hinweg – und brachte Hagel in Größe von Golfbällen mit sich. Die Eisklumpen fielen im baden-württembergischen Dürnau vom Himmel – ein Twitter-Post zeigt das Ausmaß:

Orkan-Prognose für Dienstagabend – steigende Unwetter-Gefahr in Baden-Württemberg

Update, 10. Juli, 15 Uhr: Die Unwettergefahr steigt! Das zumindest teilt der Wetter-Experte Jörg Kachelmann am Montagnachmittag via Twitter mit. Demzufolge soll sich eine heftige Gewitterzelle am Dienstagabend in Frankreich zusammenbrauen und im Verlaufe des Abends über Baden-Württemberg hinweg peitschen.

Besonders schwer treffen könnte es dann den Südwesten des Bundeslands. Im Schwarzwald sind laut der Prognose Windgeschwindigkeiten von bis zu 200 Kilometern pro Stunde möglich. Das Unwettercluster könnte somit Böen im Orkanbereich mitbringen.

Großes Unwetter-Risiko am Dienstagabend: Heftige Windböen auch rund um Heilbronn

Doch auch die Menschen in der Region rund um Heilbronn müssen am Dienstagabend mit einer Sturm- und Unwetter-Warnung rechnen: Laut der Prognose sind hier ab 21 Uhr Windgeschwindigkeiten von 90 bis 100 Kilometern pro Stunde möglich, weiter westlich sogar bis zu 120 Kilometer pro Stunde.

Das Zusammenspiel von Starkwind und Gewitterzellen könnte zudem ein weiteres Wetterphänomen hervorrufen: Sogenannte Downbursts entstehen, wenn heftige Böen aus den oberen Luftschichten durch Starkregen mit auf die Erde gerissen werden.

Kaltfront bringt Gewitter mit Sturmböen und Hagel nach Baden-Württemberg

Update vom 10. Juli: In der Nacht zum Montag hat es, nach der extremen Hitze am Wochenende, etwas abgekühlt. Eine Kaltfront zieht derzeit ostwärts über Baden-Württemberg und zieht erst zum Mittag in Richtung Bayern ab, berichtet der „Deutsche Wetterdienst“ (DWD). Trotz der Abkühlung zogen in der Nacht nur einzelne Schauer und Gewitter über das Land, berichtet der „SWR“ am Morgen. Doch bis zum Mittag sollen, von West nach Ost, einige Gewitter durch Baden-Württemberg ziehen.

Es wird Starkregen mit bis zu 20 Litern Wasser pro Quadratmeter in einer Stunde erwartet, berichtet der „DWD“ über die aktuelle Wetter-Lage. Auch vor Sturmböen mit bis zu 70 km/h und örtlich Hagel bis zwei Zentimeter Korngröße können auftreten. Ab Nachmittag sollen dann nur noch von der Schwäbischen Alb ausgehend starke Gewitter auftreten.

Doch in Lagen unterhalb 600 Metern und ab Dienstag auch in den Mittelgebirgen, wird eine starke, körperliche Belastung durch Hitze erwartet.

Unwettergefahr in Baden-Württemberg steigt: Wetterdienst warnt vor schweren Hitze-Gewittern

Update vom 9. Juli: Die ersten Unwetter treffen am Sonntagnachmittag auf Deutschland. Sogar Superzellen sind nicht ausgeschlossen. Besonders heftig soll es am Sonntag den Westen und Nordwesten Deutschlands erwischen. Neben schweren Hitze-Gewittern und Starkregen werden vereinzelt auch orkanartige Böen erwartet – der „Deutsche Wetterdienst“ warnt vor Unwetter.

Auf Baden-Württemberg sollen von Westen her die ersten Hitze-Gewitter gegen späten Nachmittag und Abend treffen. Vereinzelt besteht auch das Risiko, dass sich schwere Gewitter bilden „mit heftigem Starkregen bis 40 l/qm, Hagel mit Korngrößen um 2 cm und Sturmböen um 85 km/h“, schreibt der DWD.

In der Nacht auf Montag ziehen weitere Schauer und Gewitter mit stürmischen Böen von Westen her auf. Am Montag sollen die Hitze-Gewitter dann auch auf Heilbronn treffen.

Wetter-Warnung vor schweren Hitze-Gewittern: Unwetter-Risiko in Baden-Württemberg steigt

Erstmeldung vom 8. Juli: Bereits am Samstag gibt es die ersten Hitze-Gewitter inklusive Starkregen und teils stürmischen Böen– ab Nachmittag steigt das Risiko. Allerdings treffen die Unwetter am Samstag primär das Bergland. Tageshöchstwerte von bis zu 35 Grad werden am Samstag in Baden-Württemberg erwartet, es bleibt überwiegend trocken im Land.

Noch heißer wird es dann am Sonntag mit bis zu 38 Grad. Die Hitze sollte nicht unterschätzt werden – es drohen schwere gesundheitliche Folgen. Ab Mittag soll es dann knallen: Regional kann es laut „DWD“ zu „einzelnen schweren Gewittern“ kommen, mit „heftigem Starkregen“ von bis zu 40 Litern pro Quadratmeter, Sturmböen mit einer Geschwindigkeit von bis zu 80 km/h und auch Hagel.

Unwetterlage spitzt sich weiter zu: Warnung vor Hitze-Gewittern zum Wochenstart

Oft bedeuten Unwetter das Ende einer Hitzewelle. Allerdings werden auch nach den Unwettern am Wochenende Temperaturen weit über 30 Grad zum Wochenstart erwartet. echo24.de berichtet, wann die Hitzewelle wirklich endet. Generell scheint sich die Wetterlage vorerst nicht zu beruhigen. Während Gewitter und Starkregen am Wochenende hauptsächlich das Bergland treffen, wird am Montag Unwetter auch in anderen Regionen erwartet.

„Im Südwesten geht es in der Nacht zum Montag dann noch mal ordentlich zur Sache“, erklärt der Meteorologe Alexander König in einem Video von „wetter.com“. Der Wetter-Experte spricht von einer „Schwergewitterlage“ – das bedeutet, es ist „heftiger Regen in kurzer Zeit möglich“. Im Laufe des Montags wird etwa auch in Heilbronn, Mannheim, Ulm und der Landeshauptstadt Stuttgart vor Gewitter gewarnt.

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