Wetter in Baden-Württemberg
Wetter bringt heftigen Saharastaub aus Afrika – Blutregen möglich?
VonTobias Beckerschließen
Gewitterwarnungen, Hitzewelle und nun auch Saharastaub – das Wetter im Hochsommer 2023 bringt einige Extreme mit.
Das Wetter in Baden-Württemberg dreht von Vollherbst auf Hochsommer. Doch die warme Luft, die aus Nordafrika nach Europa strömt, hat noch ein besonderes Geschenk im Gepäck: Saharastaub! Die Sandpartikel werden mit dem Wind getragen – bis nach Heilbronn, Stuttgart und Mannheim. Durch Regen fällt der Staub dann aus der Luft herab und wird auch als Blutregen bezeichnet, da er rote Spuren auf Autos hinterlässt. Doch wann soll es soweit sein?
Wetter in Baden-Württemberg: Saharastaub kommt mit der Hitze aus Afrika
In Baden-Württemberg bereitet sich die vielleicht letzte Hitzewelle des Sommers 2023 vor und kommt zum Start ins Wochenende mit voller Kraft. Tagelang weit über 30 Grad werden von Wetter-Experten wie Dominik Jung erwartet. Der Hitze-Hammer hält dann wohl bis in die kommende Woche an. „focus.de“ schreibt sogar von der Möglichkeit, sogar die 40-Grad-Marke noch zu knacken. Das gab es in 2023 noch gar nicht!
Doch bevor die Hitzewelle startet, gibt es aber nochmal eine Unwetter- und Gewitterwarnung seitens „Deutscher Wetterdienst“. Demnach sind in Baden-Württemberg auch Starkregen und sogar Hagel möglich. Unangenehm, aber vielleicht die letzte Abkühlung bevor es dann richtig heiß wird. Doch wann kommt der Saharastaub? Das Spektakel kann ab dem Wochenende stattfinden.
Saharastaub in Baden-Württemberg: Wetter kann deutlich drückender werden
So heißt es auf „The Weather Channel“, dass der Saharastaub bereits da sei und am Wochenende in der Luft liegt. Auch zur Wochenmitte der vorletzten Augustwoche soll der Staub über Baden-Württemberg liegen: Auch wenn nicht klar ist, wie groß die Mengen sind. Das Problem am Saharastaub: Es wird deutlich drückender.
Doch der Saharastaub hat dieses Mal nicht nur ein Problem, sondern auch eine große Besonderheit, wie Meteorologe Jan Schenk erklärt. Der Staub begibt sich auf eine lange Reise und soll sogar Mexiko und die USA erreichen. Wie „focus.de“ schreibt, gibt es „neben Vulkan-Ausbrüchen kein anderes Phänomen auf der Welt, das eine Masse über die Atmosphäre in so kurzer Zeit über so weite Gebiete verteilt“.
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