Ein Tief nach dem anderen

Sturm-Warnung für Baden-Württemberg: Wo ergiebiger Dauerregen droht

  • Tobias Becker
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Die letzten Oktobertage drohen ungemütlich zu werden. Kräftiger Sturm und heftiger Dauerregen werden in Baden-Württemberg erwartet. Doch wie lange bleibt das so?

Das Wetter in Baden-Württemberg hat endgültig umgestellt. Zwar kommt hier und da die Sonne raus, aber die Wetter-Experten warnen auch immer wieder vor Sturm, Dauerregen und Hochwasser. Ein ungemütliches Wetter für die Menschen in Baden-Württemberg Ende Oktober, das sich treffend beschreiben lässt: dunkel, regnerisch – herbstlich.

Herbst ist angekommen: Dauerregen und Sturm in Baden-Württemberg

Der „Deutsche Wetterdienst“ (DWD) hat für Baden-Württemberg gleich mehrere Wetter-Warnungen herausgegeben. Dabei geht es am Mittwoch um Sturm, Gewitter, Dauerregen und Nebel – also so ziemlich all das, was für das Wetter im Herbst – solange dieser nicht golden ist – charakteristisch sein kann. Während am Vormittag vor allem im Norden des Landes auch die Sonne herauskommt, ändert sich das Wetter am frühen Nachmittag deutlich.

Ob in Heilbronn, in Mannheim oder in Stuttgart, es soll regnen – und zwar bis in die späten Abendstunden, wie „wetter.de“ vorhersagt. Der „Deutsche Wetterdienst“ warnt vor allem den Schwarzwald vor heftigem Dauerregen: „Bis in die Nacht zu Freitag im Schwarzwald Niederschläge, innerhalb von 36 Stunden mit Unterbrechungen 30 bis 50 l/qm.“ Teilweise sollen sogar bis zu 70 Liter pro Quadratmeter möglich sein.

Westwetterlage sorgt für viel Regen und milde Luft in Baden-Württemberg

Heftiger Regen ist das eine, der drohende Sturm das andere. Herbst, das bedeutet nun mal auch kräftigen Wind, was das nasse Wetter nochmal unangenehmer erscheinen lässt. Auch dabei trumpft der Schwarzwald auf und lässt laut DWD-Experten „stürmische Böen bis 70 km/h“ los, in der Nacht auf Donnerstag werden sogar 100 km/h kräftige Sturmböen erwartet. Dazu gesellen sich in Baden-Württemberg hier und da noch einzelne Gewitter.

Laut „wetter.net“-Experte Dominik Jung liegt das an der Westwetterlage: „Ein Tief nach dem anderen zieht nach Mitteleuropa und Westeuropa, bringt immer wieder milde Luft und viel Regen mit. Das ist sie, die typische Westwetterlage, die uns bis in den November begleiten wird.“ Heißt auch: Das Thermometer könnte häufiger auf Temperaturen zwischen 15 und 20 Grad klettern.

Nun wird es also deutlich nasser, aber wie vorhergesagt auch viel zu warm im Oktober. Aktuell liegt der Oktober 2,4 Grad über dem langjährigen Klimamittel. Dennoch warten viele Menschen derzeit auf den ersten Schnee, der schon fast eingetroffen wäre. Ob es im Winter weiß wird, hat der 100-jährige Kalender bereits versucht zu prognostizieren. Genauer sind die Aussagen der Wetter-Experte zu einem möglichen Wintereinbruch im November, wie echo24.de berichtete.

Rubriklistenbild: © Federico Gambarini/dpa

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